Kolumbien Kaffeeplantagen, Cali nach Popayan

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Santa Rosa de Gabal. Die Nacht war sehr ruhig und richtig themperiert. Ich bekam wunderbares Frühstück mit frischen Früchten und gutem Kaffee. Um 10 uhr ging die Kaffeetour los. Die Farm hier hat 64 ha und ist eine mittlere Größe in Kolumbien. Der Nachbar hat 600 ha und ist die zweitgrößte Farm in Kolumbien. Es gibt in Kolumbien 930.000 Kaffeefarmen. Es wir hier ausschließlich Arabica angebaut. Wir testeten Kaffee und erfuhren viel Theorie und auch praktisches. Anschließend gingen wir auf die Plantage um Kaffee zu pflücken. Für eine Tasse Kaffee braucht man ca. 7 gr. Pulver und somit 58 Kaffeebohnen. Jede einzelne wird von Hand gepflückt, aber nur wenn diese rot oder gelb sind. Alle anderen Kaffeefrüchte bleiben dran. Es wird 2 mal pro Jahr geerntet und dieser Betrieb produziert jährlich ca. 200 Tonnen Kaffee. Die Pflücker arbeiten von 5 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags. Zur Zeit arbeiten nur 30 Pflücker. Aber zur großen Ernte im November bis Dezember arbeiten hier 130 Kaffeepflücker. Ein Pflücker pflückt bis 300 km Kaffeefrüchte pro Tag. Und dieser muss sie dafür auch vom Berg herunter schleppen. Pro Kg kriegt ein Pflücker 600 Pesos, ca. 0,18€. Dann wird hier auf dem Betrieb die Schale abgelöst, das Fruchtfleisch abgewaschen, die Bohnen sortiert und in einem Ofen bei 60 Grad 24 Std. getrocknet. Die Tour dauerte 4 Std. und war sehr interessant. Mir gefällt der Platz so gut hier, das ich mich entschied noch eine weitere Nacht hier zu bleiben. Abends kamen noch das rumänische Paar mit Ihrem Iveco Daily, welche ich in Panama bei der Inspektion getroffen habe und übernachteten neben mir.

Wir tranken eine Flasche Wein zusammen und sie erzählten mir, das in Ihrem Auto während der Überfahrt von Panama nach Kolumbien eingebrochen wurde und Zeugs im Wert von 2000 € gestohlen wurde.

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Salento. Vormittags fuhr ich zu den Thermalquellen von Santa Rosa. Diese liegen sehr idyllisch vor einem großem wunderschön verzweigtem Wasserfall. Das Thermalwasser soll heilende und entgiftende Wirkung haben. Ich badete gute 2 Stunden und fuhr dann weiter Richtung Cali. Im Lonly Planet wurde der 4200 EW Ort Salento empfohlen, somit dachte ich da fahr ich nicht vorbei. In Salento ging ich den Hügel hinauf und hatte einen schönen Ausblick auf den Ort und die hügelige Gegend. Ich kaufte noch Kaffee ein und ging am Hauptplatz flanieren, da begrüßte mich wider der Rumäne. Sie fahren auf einen Campingplatz nur 1,5 km vom Ort entfernt. Gut sage ich, dann fahr ich mit. Auf dem Campingplatz traf ich auch Amber, Lukas und seine Mutter wieder, sowie Tim und seine Freundin aus Starnberg, sowie noch ein weiteres Pärchen aus Hamburg mit einem Landkruiser. Es gab also ein riesen Hallo. Es steht noch ein 18 Tonnen MAN Monster aus Starnberg hier, aber die kamen nicht aus Ihrem Auto raus. Somit trank ich mit den anderen Campern ein Bierchen und tauschten uns aus.

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Cali. In der Früh war ein rießen Aufsehen, als der MAN 6×6 ausparkte. Der Landroverfahrer meinte, er müsste zur seite fahren, weil er dem „Baron“ den Weg frei machen müsste. Gestern Abend waren sich alle einig und haben nur über den großen Lastwagen und dessen Besitzer gelästert. Um so mehr war die Verwunderung, als ich mit den Leuten ein Gespräch angefangen habe. Da haben mich die Andern fast als Vaterlandsveräter angeschaut. Vormittags bin ich dann zum Valle de Corona gefahren und habe mit einem Pferd einen Rundritt unternommen. Die Stunde reiten mit Führer, der in Gummistiefeln hinter uns her lief kostete 7,-€. Die Landschaft war von sanften grünen Hügeln geprägt, auf denen viele Wachspalmen gestanden sind. Das sind Palmen, mit einem sehr langem dünnem Stamm. Anschließend bin ich wieder zurück nach Salento um Mittag zu essen und noch Brot zu kaufen. Für die rund 180 km nach Cali brauchte ich 3,5 Std. Wobei ich in ganz Kolumbien fast ausschließlich auf Matustraßen unterwegs bin. Diese kosten so ca. alle 15 – 35 km ca. 3,- -4,- €. Ich habe das Gefühl, das ich schon etwa 150,- € für Straßenbenutzung in Kolumbien bezahlt habe. Um 17 Uhr kam ich in die 2,5 Mio. EW Stadt Cali und fand einen Campingplatz ca. 10 km südlich. Hier kochte ich mir zu Abend und schaute noch einen Film im Auto.

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Cali. In der Früh war ein rießen Aufsehen, als der MAN 6×6 ausparkte. Der Landroverfahrer meinte, er müsste zur seite fahren, weil er dem „Baron“ den Weg frei machen müsste. Gestern Abend waren sich alle einig und haben nur über den großen Lastwagen und dessen Besitzer gelästert. Um so mehr war die Verwunderung, als ich mit den Leuten ein Gespräch angefangen habe. Da haben mich die Andern fast als Vaterlandsveräter angeschaut. Vormittags bin ich dann zum Valle de Corona gefahren und habe mit einem Pferd einen Rundritt unternommen. Die Stunde reiten mit Führer, der in Gummistiefeln hinter uns her lief kostete 7,-€. Die Landschaft war von sanften grünen Hügeln geprägt, auf denen viele Wachspalmen gestanden sind. Das sind Palmen, mit einem sehr langem dünnem Stamm. Anschließend bin ich wieder zurück nach Salento um Mittag zu essen und noch Brot zu kaufen. Für die rund 180 km nach Cali brauchte ich 3,5 Std. Wobei ich in ganz Kolumbien fast ausschließlich auf Matustraßen unterwegs bin. Diese kosten so ca. alle 15 – 35 km ca. 3,- -4,- €. Ich habe das Gefühl, das ich schon etwa 150,- € für Straßenbenutzung in Kolumbien bezahlt habe. Um 17 Uhr kam ich in die 2,5 Mio. EW Stadt Cali und fand einen Campingplatz ca. 10 km südlich. Hier kochte ich mir zu Abend und schaute noch einen Film im Auto.

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Cali. Heute bin ich genau ein Jahr unterwegs. Ich bin am 15.05.17 von Deutschland nach Vancouver Canada geflogen. Ich war jedoch 1x 4 Wochen und 1×6 Wochen daheim. An einem Werktag war schon viel mehr los in Cali und ich suchte eine Wäscherei um mal wieder alles waschen zu lassen. Dann fuhr ich wieder ins Zentrum um Essen zu gehen und ein wenig rum zu laufen. Nachdem ich die Wäsche wieder abgeholt habe, bin ich wieder zurück in die Innenstadt um in einen Salsa Club zu gehen. Ich musste lange suchen, das ich einen fand, da die meisten Clubs nur von Donnerstag bis Samstag offen haben. Dementsprechend wenig war auch in diesem Club los. Es war jedoch schön den wenigen Paaren beim Tanzen zu zuschauen.

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Silvia. Von Cali nach Silvia waren es nur rund 125 km. Wofür ich etwa 3 Std. brauchte. Silvia liegt auf über 2500 m Höhe und ist wieder recht kühl. Der kleine Ort ist bekannt für seinen Markttag an jedem Dienstag, zu dem die umliegende ländliche Bevölkerung kommt und seine Waren anbietet. Auch sind hier viele Frauen und teilweise auch Männer traditionell gekleidet mit einem Rock, einem Poncho und einem Hut in Form einer braunen Melone. Ich fuhr zu einem bei I-Overlander eingetragenen Campingplatz wobei ich auf dem Weg dort hin fast im Schlamm stecken geblieben bin. Leider war bei dem Campingplatz niemand da, so das ich die nächste Empfehlung vor einer Bäckerei (Peter Pan) ansteuerte. Es machte mir nicht den Eindruck, das es eine gute Idee ist gleich an der Hauptstraße zu übernachten, so das ich mir in einem Wohnquartier einen ruhigen Platz suchte.

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Popayan. Die Fahrt von ca. 120 km ging am Vormittag schnell vorbei und ich kam in die 220.000 EW Stadt Popayan die auf rund 1800 m Höhe liegt. Als ich am Stadtplatz die schönen Kolonialbauten bestaunte liefen mir die zwei schweizer Motorradfahrer Fredi und seine Frau entgegen und wir gingen zusammen Essen und ratschten bis um 16 Uhr. Ich genoss das etwas wärmere Wetter und ging noch einen Kaffee trinken. Als Nachtplatz fand ich ein Restaurant ca. 5 km außerhalb der Stadt vor dem man gut übernachten kann und mit Wlan versorgt wurde. Ich telfonierte noch mit Michaela und mit Martin und machte Abends noch ein bisschen Fotobuch.

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