Von Belize nach Guatemala

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Tankstelle Überland 50 km nach der Grenze in Belize. In Mexico ging ich noch mal Lebensmittel einkaufen und tankte den Rest meiner Pesos. Über die Grenze nach Belize musste ich erst durch den mexikanischen Teil. Der Grenzer nahm mir 522 Pesos oder 30,-USD Ausreisegebühr ab. Im Grenzgebäude ist die Verwaltung untergebracht die dafür verantwortlich ist mein Auto aus Mexico auszuregistrieren. Dazu sollte ich mein Depostit von 400,-USD wieder bekommen, was mir die freundliche Frau zusicherte. Sie nahm meinen Sticker vom Auto ab und stempelte Papiere. So, die Ausreise habe ich geschafft. Nun begann die Einreise nach Belize. Ich musste mein Auto in einer Station besprühen lassen, was 10,- Beliziandoller oder 5,-USD kostete. Dann musste ich mein Auto in Belize registrieren lassen, was mich 15,- USD gekostet hat. Im Anschluss musste ich noch durch 2 weitere Grenzposten und dem Zoll. In einem weiterem Gebäude musste ich für die Woche die ich in Belize fahren würde noch eine Autoversicherung abschließen, was mich noch mal 14,50 USD gekostet hat. Nun bin ich in meinem 4. Land seit Beginn meiner Reise. Belize liegt an der Karibik und ist das einzige Land in Mittel- und Südamerika in dem Englisch gesprochen wird. Das sehr kleine Land hat nur rund 370.000 Einwohner die bestehen aus Mestizen, Kreolen, Mayas und Garifuna in den Hauptgruppen. Die meisten Einwohner sind sehr dunkle Hautfarbe. Man merkt unmissverständlich, das man nicht mehr in Mexico ist. Leider ist das Land im Gegensatz zu Mexico eher teurer. In der Küstenstadt Corozal bin ich dann Mittagessen gegangen. Mein Weg führte mich über den Northern Hwy über Orange Walk Richtung Belize Stadt. Wobei ich nach weiteren 50 km an einer Tankstelle „im Nirgendwo“ fragte ob ich übernachten könnte. Die Tankstelle machte kurz darauf zu und der Nachtwächter stellte sich mir vor. Ich kochte gerade draußen vor dem Bus als die Sonne unterging und die Mosquitosschwärme über mich vielen. Ich stürzte mit meinem Essen ins Auto und der Kampf begann. Nach einer halben Stunde hatte ich alle Mosquitos erledigt und konnte Abend essen.

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Rückblick

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Die Nummernschilder habe im Schrotthandel gekauft als Andenken.

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Placencia. Von meinem Tankstellen Nachtplatz bin ich zur Küste nach Dangriga gefahren. Dort sind fast nur ganz dunkelhäutige Einwohner. Aber ich habe keinen wirklich schönen Platz zum bleiben gefunden, somit entschied ich mich noch weitere 150 km nach Placencia zu fahren. Dort sagt man das ist einer der Cayes auf die man fahren kann. Es ist ein kleines Fischerdorf, was durchaus seinen touristischen Charme hat. Ich fand einen Nachtplatz auf einem öffentlichem Parkplatz und genoss den Sandstrand. Man kann in Beliza ungefähr die doppelten Preise wie in Mexico annehmen. Ich war auch tanken, bisher die teuerste Tankfüllung meiner Reise.

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San Ignacio. Von Placencia was schon etwas im Süden des Landes gibt sollte nach Punta Gorda 2016 ein Grenzübergang nach Guatemala eröffnet werden. Leider wusste in Placencia niemand von diesem Übergang. Man riet mir davon ab, denn dies wäre bestenfalls ein Wald – und Wiesengrenzübergang wo sich nur Schmuggler tummelten. Somit führ ich knapp 200 km nach San Ignacio. Hier war ich mit Michaela bereits ein Jahr voher und kannte es somit. Es gab einen schönen freundlichen Campingplatz mit wlan für 7,- €.

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Mountain Pine Ridge. Ich wollte heute los nach Guatemala, da sagte mir der Campingplatzbesitzer ich müsste undbedingdt nach Mountain Pine Ridge. Dort sind wunderschöne Wasserfälle und eine traumhafte Natur. Viele Leute kämen extra nach Belize um hier hin zu fahren. Also, fuhr ich los ca. 2 Std. die Berge rauf. Es stimmte, es ist hier oben sehr idyllisch. Ich fuhr zu zwei Wasserfällen, wobei einer sich fast nicht finden ließ, denn es gab so gut wie keine Wegweiser. Nach einem wirklich erfrischendem Bad unter dem Wasserfall kam ich zu einem kleinem Restaurant mit Zimmern eines Engländers namens Neil. Ich ging in seinem Restaurant essen als einziger Gast und er erzählte mir, das er seit 22 Jahren in Guatemala lebt und seit Oktober hier dieses Restaurant gekauft hat. Er sagte es sei luxeriös hier oben. Das Nachbarhotel gehört einem amerikanischem Filmstar, es hat eine eigene Landebahn für Flugzeuge und sie verlangen 1500 USD pro Nacht. Neil meinte er sei günstig da er nur 150,- USD pro Nacht verlangt. Nun nach dem Essen erlaubte er mir auf seinem Parkplatz zu übernachten. Der Sternenhimmel war überragend klar und die Nacht sehr frisch, so das ich über mein Federbett sehr froh war.

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Peten. Neil und seine Frau kamen in der Früh am Auto vorbei um sich zu verabschieden. Dann fuhr ich los Richtung Grenze nach Guatemala. Es kostete wieder 20,- USD Ausreisegebühr in Belize. Weiter wurde wieder mal der Wagen besprüht, was 5,-USD kostete. An der Grenze nach Guatemala musste ich noch mal 20,- USD Einreisegebühr für mich und das Auto bezahlen. Wobei die Grenzbeamtin Fotokopien von meinem Pass, KFZ Papieren und meinem Führerschein wollte, da Ihr Kopierer kaputt war. Als ich Sie fragte, wo ich diese Kopien bekommen würde wurde Ihr klar, das dies ja nur im Land, also nach meiner Einreise möglich wäre. Somit beharrte ich darauf trotzdem einreisen zu dürfen. Die Frau verschwand in einer Türe und nach 20 min. kam Sie mit Kopien zurück. Na also, dachte ich, geht doch! Dann musste ich noch an einem weiterem Grenzposten 2,50 USD Gebühr bezahlen und ich erhielt meinen Aufkleber für die Windschutzscheibe, das ich legal hier bin. In Guatemala fuhr ich zum Lake Peten. Dort ging ich essen und suchte mir aber dann am anderem Ende des Sees einen Nachtplatz bei einem Lodge welches von einem französischem Pärchen betrieben wurde. Das Übernachten auf deren Parkplatz kostete mich 5,- USD dafür gab es WLAN und eine super schöne und heiße Dusche.

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