Die letzten Tage in Mexico an der Karibik Küste

 

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Playa del Carmen. Nach dem Frühstück im Bus, bin ich an den Strand und machte Drohnenfotos. Anschließend bin ich noch in Puerto Morelis in einen Tauchshop und habe mir eine Maske, Schnorchel und Flossen zum tauchen gekauft. In der 130.000 EW Stadt Playa del Carmen habe ich eine Wäscherei gesucht um meine Sachen mal wieder waschen zu lassen, dann bin ich noch einmal die 5th Ave. flaniert. Als ich zum Strand wollte hat es angefangen zu regnen, so das ich doch wieder in ein Cafe einkehrte und auf meine Wäsche wartete.

Ich machte mich ferner noch kundig wann morgen die Fähren zur Insel Cozumel fahren. Abends bin ich zu einem netten Italiener 2 Straßen entfernt vom Zentrum und stellte den Bus auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes um zu übernachten.

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Playa del Carmen. Um 8 Uhr saß ich schon in der Fähre zur ca. 20 km entfernten Insel Cozumel. Dort ging ich erst mal frühstücken und mietete mir dann einen Roller. An der Südseite der Insel gab es einen Nationalpark mit einer Lagune wo Tierbeobachtungen möglich waren, einem Leuchtturm und einem schönem Strand. Leider war die Sicht unter Wasser am Riff nur bei 40%. Somit war der erste Versuch meine Schnorchelausrüstung aus zu probieren nicht so erfolgreich wie erhofft. Aber dafür funktionierte die Ausrüstung sehr gut. Mit dem Roller fuhr ich dann nachmittags nach der Inselumrundung von ca. 70 km, vorbei an wunderschönen einsamen Stränden zurück zur Stadt wo ich um 18 Uhr die Fähre zurück zum Festland nahm.

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Acumel. Vormittags fuhr ich zum „Rio Secreto“. Es ist eine Tropfsteinhöhle die mit kleinen Gruppen besucht werden. Der stolze Eintritt von ca. 70,-€ beinhaltet Neoprenanzüge die Führung welche Adrian in Spanisch und in dürftigem Deutsch abhielt und ein Mittagessen. Die Wanderung führte durch flaches und teilweise tiefes Wasser durch die Höhle, welche die Mayas schon nutzten aber in der man auch schon Knochenfunde von vor 12.000 Jahren fand und man annimmt, das Menschen hier vor der Eiszeit versuchten zu fliehen. Anschließend fuhr ich weiter zur Cenote Eden. Dies ist ein Wasserloch mit glasklarem Süßwasser, in dem man wunderschön schnorcheln kann. Es wimmelte hier nur so von Varanen-Echsen. Abends fuhr ich dann noch an den netten Strandort Acumel.

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Tulum. Heute morgen bin ich von 3 Security Leuten geweckt worden. Sie sagten ich dürfte hier nicht parken. Da fragte ich ob ich zumindest noch frühstücken gehen könnte, da meinten Sie das wäre in Ordnung weil ja der Parkplatz zu dem Restaurant gehört. Dann bin ich weiter nach Tulum gefahren. Da habe ich die Maya Pyramiden besichtigt. Das war ein voller Menschenauflauf mit etlichen Bussen, waren schon Schlangen an den Kassen. Eindrucksvoll war, das die Maya Stätte direkt am Meer gelegen war. Dann bin ich die Hotelzone von Tulum abgefahren und wollte in das ca. 55km entfernte Fischerdorf Punta Allen fahren. Die anfänglich gute Sandstraße wurde nach 38 km so schlecht, das ich 17 km vor dem Ziel mich entschloss umzudrehen. An einem schönem Strandhotel ging ich essen und legte mich noch ein bisschen an den Strand um zu lesen. Abends suchte ich über I-Overlander App noch einen Nachtplatz.

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Mahahual. Als ich zum Frühstück im Bus saß kam Sebastian, ein Deutscher vorbei. Wir haben ein bisschen geratscht. Dann bin ich ca. 220 km nach Mahahual gefahren. Es fing stark an zu regnen, aber es kühlte nicht ab. Wir haben hier 29 Grad. Das Meer und der Strand sind karibisch schön. Es lagen zwei Kreuzfahrschiffe vor dem Dorf. Der Dorfplatz war übervoll mit Taxis, welche die Kreuzfahrer an Land brachten. Ich ging ein wenig schnorcheln und legte mich faul in die Sonne. Nachmittags organisierte ich für morgen eine Schnorcheltour. Diese führt auf das 35 km entfernte Atoll, welches zum längstem Riff in der nördlichen Hemisphäre zählt. Die Tagestour hat seinen Preis 100,-USD. Ich bin schon sehr gespannt auf morgen. Abends ging ich wie üblich Fisch essen und suche mir noch einen Nachtplatz.

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Bacalar. Die Nacht in Mahahual war sehr laut. Um 4 Uhr spielten die Kneipen um mich herum immer noch laut Musik, so das ich mir meine Ohrstöpsel in die Ohrmuscheln stopfte um überhaupt ein Auge zu zu machen. Um 9 Uhr war ich wie gestern vereinbart am Tauchgeschäft um in See zu stechen. Da erklärte mir der Deutsche Mitarbeiter, das es ein Problem mit dem Boot gäbe und wir heute nicht zum Riff fahren könnten. Da ließ ich mir meine 100,- USD zurück geben und versuchte noch eine Schnorcheltour woanders zu finden. Für 250 Pesos, 13,-€ fand ich ein Boot welches aber nur am Riff am Strand für 1,5 Std. raus fuhr, aber ich dachte besser als gar nicht. Wir waren eine Gruppe von 4 Mexikanern und mir. Wir sahen nur kleine Fische dafür aber einige Meeresschildkröten, was ich voll super fand. Anschließend ließ ich es mir auf einer Strandliege gut gehen. Nachmittag fuhr ich dann 120 km nach Bacalar. Der Ort liegt an der Lagune der 7 Farben. Es ist ein wunderschöner friedlicher und kultivierter Ort. Mir fiel auf, das besonders viele Hippis hier sind. Beim Essen saß ein Kolumbianer und ein Mexikaner mit am Tisch. Wobei der Mexikaner mir erzählt hat, das er im Wald lebt und Kontakt mit Außerirdischen hat. Ich parkte direkt am Zocalo, wo ich mit einem anderem Wohnmobil einen Franzosen traf. Am Zocalo gab es abends noch eine Folklore Aufführung.

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Bacalar. Die Lagune der 7 Farben ist ein ca. 60km langes Süsswassergewässer mit klarem sauberem Wasser. Die Lagune versorgt alle größeren Städte in Yucatan mit Trinkwasser. Die 7 Farben kommen durch die unterschiedlichen Untergründe und Tiefen. Es gibt Stellen mit seichtem Wasser über weissem Sand, welche türkisfarbene Wasserfarben spiegeln. Aber es gibt auch Cenoten mit 120 m Tiefe die dann fast eine schwarze Wasseroberfläche zeigen. Pflanzenuntergründe bringen grünes Wasser aber wenn man von der Seite über die Fläche schaut scheint es tiefblau. Ich habe nachmittags eine Bootsfahrt durch die Lagune gemacht, wobei ich an Landstrichen richtige Villen ausmachen konnte. So stand ein Arabisches und ein Chinesisches Haus nebeneinander.

Bacalar ist sehr sauber und nachhaltig. Gaststätten offerieren nachhaltig biologisches Essen. Es gibt hier keinen Stress und jeder hat ein Lächeln auf den Lippen. Am Zocalo singen in der Dämmerung die Vögel um die Wette. Abends war in dem Atrium neben der Festung ein Konzert mit Osteuropäschen, arabischen und transsilvanischen Klängen. Es verwundet nicht das hier viele alternative Menschen wohnen. Ein paar Straßen weiter hatte eine andere Kneipe Livemusik und alles kostenlos. Gestern Abend war am Zocaol schon Volkstanz und Volklore.

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Bacalar. Im Bus ist mir nach 2 Nächten Standzeit der Strom aus gegangen, somit bin ich zur Cenote Azul gefahren um die Batterien ein bisschen zu laden. Die Cenote hat mich nicht vom Hocker gerissen, somit bin ich gar nicht rein gegangen. Nachmittag habe ich mir ein Kanu gemietet und bin über die Lagune zum Canal de Piratas gepaddelt. Das Wasser ist traumhaft und die Temperatur perfekt. Ich genoss den Tag faulenzen, weil ich morgen den Sprung nach Belize machen will.

Es ist Zeit für ein Fazit über Mexico. Nach ca. 100 Tagen (Heimurlaub abgezogen) und ca. 10.800 gefahrenen Km durch Mexico bin ich von dem Land mehrfach über die Vielfalt und Freundlichkeit überrascht worden. Ich genoss das Meer die Baja California entlang, kam in Höhenlagen über 3000 m am Festland, die Metropole Mexico Stadt bei meinem Spezl Martin über Chiapas, was sehr traditionell war nun über die Karibik im Staate Yucatan ist eine sehr abwechslungsreiche Reise gewesen. Ich bin nun schon sehr gespannt auf „was Neues“.

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