Weg nach Mexico City

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Aquismon. Am Campingplatz in Xilitla habe ich mir Frühstück gemacht und bin dann los zum Wasserfall. Die Vegetation ist umwerfend hier. Auf dem Weg kam ich am Straßenrand bei vielen Blüten vorbei an denen sich jede Menge Schmetterlinge tummelten. Den ganzen Tag war ich heute umgeben von Schmetterlingen. Auf der Straße flogen mir viele in die Scheibe und ich bremste schon, wenn ich wieder einen Schwarm sah. Der Wasserfall war recht schön. Anschließend bin ich in einen surrealistischen Park, den ein Engländer gebaut hat. Ich glaube die Idee für den Park wurde von Gaudi entlehnt, aber leider nicht die Qualität. Trotzdem war es eine willkommene Abwechslung. Martin empfahl mir noch den Besuch eines „Lochs“ in der Erde. Also fuhr ich dort hin. Auf dem Weg leitete mich das Navi auf eine kleinere Straße, die leider nach einer lausigen Brücke auf einen Schotterweg führte. Angabe Navi noch 18km. Das kann 2 Std. dauern. Ich fragte einen Mopedfahrer der mir entgegen kam um zu entscheiden, ob ich umdrehen soll. Der meinte, das nach 3 km der Teer wieder beginnt. Am „Loch“ war ich der einzige Besucher. Ich musste einige hundert Treppen steigen um dort hin zu kommen. Es gab eine Absperrung ungefähr 3 m vor dem Rand von dem Loch, so das ich nicht hinein sehen konnte. Es soll angeblich 500 m tief sein. Man könnte sich abseilen lassen, was aber 4500 Pesos (240,-€) kostet. Somit fuhr ich weiter. Ich kam wieder an einem Ort vorbei, wo eine Natursehenswürdigkeit angeschrieben war. Dort waren auch noch 4 Reisebusse geparkt. Also ich gleich hinterher. Nach ca. 2 km Marsch durch den Urwald kamen wir wieder an ein Loch. Diesmal konnte man sich an den Rand legen und über den Rand bis ganz hinunter schauen. Es war beeindruckend, was die Natur so alles hervorbringt. Ich fuhr noch zurück zur Hauptstraße wo ich vor einem Hotel nächtigte und dort auch Essen ging.

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San Miguel Regla. Ich stand um 8 Uhr auf und fuhr um 8:45 Uhr los. Es sind 290 km nach San Miguel Regla. Die Straßen sind dicke rote Straßen in der Karte, somit hab ich mit Martin um ca. 14 Uhr dort aus gemacht. Leider ging die Straße immer weiter in die Berge und die Serpentinien wurden immer mehr. Es kam eine Ortschaft nach der anderen und Topes kamen alle paar Meter. (das sind Hügel in der Straße, so das man meist auf 0 kmh abbremsen muß. Nach 5 Stunden hatte ich gerade mal 150 km. Ich glaubte fast, das ich die Strecke heute gar nicht schaffen werde. Aber die letzten km hatten erbarmen mit mir und ds ging doch ein bisschen schneller vorwärts, so das ich nach gut 7 Stunden an kam. Martin rief mcih an und wir trafen uns vor der Kirche, wo er und Frau K. zur Hochzeit geladen waren. Ich ging dann noch Essen um vereinbarte mit Martin, das wir uns morgen zum Frühstück treffen wollen und dann gemeinsam nach Mexico D.F. fahren werden.

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Mexico D.F.. Heute Nacht habe ich in einem Bett geschlafen. Am Morgen habe ich mir Frühstück gemacht und habe alle Dinge aus meinem Auto geholt die gewaschen werden müssen, und die ich mit nach Deutschland nehmen will. Um 11 Uhr hat Martin mich abgeholt und wir sind zu seiner Bädkerei gefahren. Dort haben wir 2 Std. Blätterteige touriert und haben anschließend seine Tochter Barbara von der Schule abgeholt, was 2,5 Std. gedauert hatte, weil es soviel Stau gibt. Dann gingen wir was Essen und haben die Sachen hergerichtet für ein Bankett in der schweizer Schule. Um 18 Uhr sind wir wieder zur Schule gefahren und Frau K. und ich haben das Bankett aufgebaut. Martin war bei den Gästen. Es war recht interessant. Martin meinte, das diese Schule die grösste schweizer Schule ausserhalb der Schweiz sei. Wir hatten nette Gespräche mit den Beiräten der Schule und fuhren Abends um 22.15 Uhr nach Hause.

Mexico D.F. Heute früh um 3:30 Uhr wurde ein Backwarenausfahrer von Martin überfallen. Die Räuber liessen dem Fahrer zwar das Auto und die Backwaren, nahmen Ihm aber sein Handy und seine Geldbörse weg. Um 8:30 Uhr fuhr ich mit der U-Bahn zur Bäckerei. Die Bahn ist überfüllt, wie bei uns zu Oktoberfestzeiten. I hab mit Martin Königskuchenteig gemacht und ausgerollt. Dann haben wir wieder Barbara geholt und sich was Essen gegangen. Abends brauchten wir für den Heimweg zu seiner Wohnung von 7,3 km ca. 1,5 Std. mit dem Auto. Wir haben dann überbackene Baguettes zum Abendessen gemacht und noch 2-3 Bierchen getrunken.

Mexico D.F. Um 8 Uhr bin ich mit Kareen zur Bäckerei gefahren. Es ging in flotten 45 min. Dann bin ich mit Martin zu einem Reifenflicker. Der hat aus meinem hinterem rechtem Reifen eine Schraube und noch einen Nagel entfernt. Je 3,-€. Auch meine verbeulte Felge hat er geschweißt und lackiert für 25,-€. Um 14 Uhr haben wir Martins Tochter Barbara wieder von der Schule abgeholt, was immer gut 2 Std. dauert. Dann sind wir amerikanisches Grillfleisch essen gegangen. Nach weitern 2 Std. in der Bäckerei haben wir wieder über 1,5 Std. für die 7 km nach Hause gebraucht.

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Mexico D.F. Die Fahrt zur Bäckerei ging heute flott in 45 min. bis 300 m vor die Bäckerei, dann ging das stöpseln los. Und ich brauchte für die letzten 300 m noch mal 45 min. Der Verkehr in der 25 Millionen Stadt ist ein Kapitel für sich. Die Staus sind unbeschreiblich. Aber auch die Autofahrer fahren sehr agressiv und ungehalten. Es wird gedrängelt bis 2 cm vor das Auto. Es ist für mich ein Wunder, das nicht erheblich mehr Unfälle passieren.

Man wird links überholt und dann 10cm vor der Nase wird rechts abgebogen, so das ich schon zum Stand abbremsen musste um einen Unfall zu verhindern. Martin sagte dies sei „normal“. In der Bäckerei arbeitete ich weiter an dem Personalentwicklungskonzept und fuhr mit Martin zu 3 Reifenhändlern um neue Reifen für meinen Bus zu besorgen. Es ist gar nicht so leicht, weil der Bus eine ungewöhnliche Reifengröße hat. Wir holten dann noch Barbara von der Schule (2 Std.) gingen bei einem mit Martin befreundetem Schweizer Hotel essen. Besorgten noch Lebensmittel und fuhren zurück zur Wohnung.

Mexico D.F. Nach einer Stunde Fahrt kam ich wieder zur Bäckerei. Martin und ich frühstückten ausgiebig und machten uns an die Arbeit um Blätterteige zu tourieren.

Anschließend machten wir noch Königskuchen. Wir waren in der Backstube bis um 19 Uhr abends und fuhren dann mit meinem Auto zusammen in die Wohnung. Martin hatte am Vortag noch Zwiebelfleisch gekocht, was es noch zum Abendessen gab.

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Mexico D.F. Fuhr heute mit einem Citybike und der Metro zur Bäckerei. Da Samstag war, war nicht allzu viel Andrang in der Metro. In der Bäckerei habe ich ein Fotobuch fertig gemacht an dem Konzept für die Bäckerei weiter gearbeitet. Einem anderem Schweizer in der Backstube geholfen Kritibänzen zu machen. Nachmittag gingen wir in einen Markt Mittagessen und anschließend zum Friseur. Michaela meinte, das es wohl ein bisschen zu kurz geraten sei. Abends habe ich Gemüse mit Käsesauce gekocht.

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Mexico D.F. Die Tage in Mexico Stadt sind recht ähnlich. Wir fahren in der Früh in die Bäckerei, holen Barbara von der Schule ab und fahren Abends wieder heim. Gestern habe ich Käsefondue gekocht. Am Sonntag den 03.12. jedoch waren wir zum Frühstück beim Fischessen. Dort gab es Hoibegläser mit so was wie a Goasmass. So das wir mit dem Fisch schon Mittag a bissl betrunken waren. Dann fuhren wir in die Stadt und schauten die Kathedrale und die Innenstadt an. Es ist schon a bissl komisch, einen Christbaum zu sehen, bei strahlend blauem Himmel und 25 Grad. Abends fuhren wir mit dem Taxi wieder heim.

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Mexico D.F. Heute hat Martin einen Automechaniker in die Bäckerei geholt. Wir haben vereinbart, das er am Donnerstag den KD am Auto macht, und eine komplette Durchsicht was kaputt ist macht. Für 70,-€. Nachmittags sind wir noch einmal zu einem Reifenhändler gefahren. Der hatte einen BF Goodrich der passen sollte, der aber erst bestellt werden müsste und dies ungefähr 3 Wochen dauern würde. Dann holten wir noch Barbara ab und gingen um 16 Uhr Mittag Essen. Abends kochte ich Rahmschwammerl mit Semmelknödel.

Mexico D.F. Heute bin ich mit dem Leihfahrrad und der Metro in die Innenstadt zum Souveniermarkt Citadella gefahren. Es gibt jede Menge Stände und man kann schon Zeit hier verbringen. Nachmittags fuhr ich wieder zur Wohnung und ging dann noch in ein Einkaufszentrum in der Nähe.

Mexico D.F. Heute hat Benedikt seinen 19. Geburtstag. In der Früh habe ich ein Gulasch gekocht. Währenddessen habe ich das Auto zum waschen weg gebracht und bin frühstücken gegangen. Dabei habe ich mit Benedikt telefoniert. Im Anschluss habe ich noch die vom Mechaniker verschmutzten Sitzpolster im Auto abgezogen und bin zu einer Wäscherei. Leider hatten die so viel Arbeit, das sie mir frühestens Mittwoch zugesichert hat, das die Sachen fertig wären. Da ich am Dienstag schon nach Hause fliege brachte ich die Sachen zur Wohnung, wo ich diese dann selber in die Waschmaschine packte. Dann fuhr ich zur Bäckerei. Dort haben wir im Internet noch mal nach Reifen geschaut. Martin und ich brauchten dann geschlagene 2 Stunden bis zur Schule von Barbara. Dann fuhren wir 3 zur Wohnung, wo ich das Gulasch servierte. Martin brachte dann Barbara nach Hause und musste nochmals zur Bäckerei. Ich schaute zwischendurch mal einen Film.

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Mexico D.F. Heute fuhr ich noch mal mit der Metro in die Stadt. Dort war ein ähnlicher Vorweihnachtstrubel wie bei uns. Am Künstlermarkt kaufte ich noch ein paar Mitbringsel und ging dann zu Fuß weiter Richtung Zocalo. Es waren Leute über Leute. Ich kam an einer Werkstatt vorbei wo ich sah, das jemand ein Elektrogerät reparierte, und da ich meinen Laptop dabei hatte, zeigte ich Ihm das Beschädigte Ladekabel. Ein neues von Apple kostet ca. 100,-€. Da machte mir der Monteur einen Schrumpfschlauch über die Beschädigte Stelle. Auf jeden Fall hält es so ein bisschen länger. Nachmittag fuhr ich zurück zur Wohnung und kochte Putengeschnetzeltes mit Paprikasteifen. Abends schaute ich noch einen Film.

Mexico D.F. Heute ist Sonntag und Martin und ich sind zum Frühstücken gegangen. Dann haben wir Frau K abgeholt und sind in eine Ortschaft namens Tepotzotlan gefahren. Dort hatte es eine schöne Kirche und einen Markt zu dem viele Leute aus der Umgebung kamen. Wir haben uns einen Tequila Drink genehmigt und sind dann noch Kaffee trinken gegangen. Mir fielen die vielen Motorräder auf und somit folgten wir der Spur bis zum Saloon. Dort war ein Motorradteile Flohmarkt und jede Menge Biker. Im Saloon haben wir uns 2 Liter Bier in Plastikbechern bestellt und haben der Hardrock Musikband zugehört. Abends haben wir in der Wohnung noch den Rest vom Putengeschnetzeltem gegessen und wir haben angefangen über das Personalentwicklungskonzept zu sprechen.

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Und dann ging es erst mal über Weihnachten für ca. 6 Wochen nach Hause.

Fortsetzung folgt am 21.01.2018!

 

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