Verschiffung aufs Festland Mexico

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Cabo Pulmo. Nachdem ich gestern mit Jo aus Mexico geskyped habe, habe ich mich nun doch entschlossen von San Jose´del Cabo nach Cabo Pulmo zu fahren. Trotz Sandpiste. Als die Teerstraße auf hörte ging es 44 km auf einer Sandpiste. Auf den ersten Kilometern überholte mich ein Pick up und der Mann am Steuer fragte mich ob ich Deutscher sei? Er meinte seine Frau spräche deutsch, und ob ich mit zu Ihm fahren will. Gut dachte ich, warum nicht. Es war ein sehr buntes Haus am Strand gleich an der Sandstraße. Seine Frau kam aus Schweden und sprach gut deutsch. Ich wurde auf ein Bier eingeladen und sie zeigten mir Ihr Reich. Nach dem nettem Gespräch brach ich wieder auf. Es war voll wert hier zu fahren, denn es ist traumhaft. Ich bog zum Strand ein und blieb um haaresbreite wieder im Sand stecken. Dann bin ich erst mal ins Wasser gesprungen. Bei 35 Grad eine schöne Erfrischung. Nach 2 Stunden kam ich nach Cabo Pulmo. Dies ist ein Meeresnaturschutzgebiet der Unesco. Es hat nur ein paar Häuser mit Pensionen und Gaststätten hier. An einem Häuschen erkundigte ich mich nach Fahrten zum Tauchen und nach einem weiterem Bad im Meer ging ich Abendessen.

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La Paz. Nach einer guten Nacht in Cabo Pulmo bin ich in der Früh zum Tauchanbieter.

Dort habe ich für 125,- USD 2 Tauchgänge mit je einer Sauerstoffflasche gebucht. Es war eine rein mexikanische Tauchgruppe. Der Tauchgide war Carlos. Beim ersten Tauchgang merkte ich, das ich wider erwarten doch noch nicht so gesund bin. Durch den Schleim in meinen Gehirnnebenhöhlen konnte ich nur sehr schlecht Druckausgleich machen. Ich brauchte nicht nur viel viel länger als die anderen um in die Tiefe zu kommen, sondern es war auch sehr schmerzhaft. Dann hatte ich auch noch eine Maske die nicht gut war und durch meinen Bart schnell voll Wasser lief. Nachdem Carlos sah, das es mit meiner Maske nicht geht, tauschten wir die Masken bei 15 Metern Tiefe und dann ging es gut.

Bei beiden Tauchgängen hatte ich nach dem Auftauchen Blut in der Maske. Trotzdem waren die Tauchgänge sehr schön. Beim zweitem Tauchgang kamen wir in einen Fischschwarm mit tausenden von Fischen. Wunderschön.

Ich ging in Cabo noch Mittagessen und fuhr dann Richtung La Paz. Es waren nur noch 20 km Sandstraße. Im Schatten von einem Baum saß ein Mexikaner und wollte mit genommen werden. Ich tat Ihm den Gefallen und brachte Ihn in die nächste Ortschaft.

In La Paz ging ich erst mal wieder richtig einkaufen und machte mir meinen Kühlschrank voll. Über Nacht blieb ich wieder am Restaurant Parkplatz von Molinhino.

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Topolobampo. Nach dem Frühstück in La Paz bin ich mal zum Fähren Hafen gefahren. Ich hatte die Info, das die Fähre Mo.-bis Fr. um 14:30 Uhr geht und Samstags um 23:00 Uhr.

Aber ich dachte mir ich schau schon mal hin um ein Ticket zu kaufen. Dort stellte ich fest, das sich der Fahrplan (welchen ich 4 Tage vorher erst erfragt hatte) geändert hat, und die Fähre heute auch schon um 14:30 Uhr fuhr. Nun es ging eine Weile, bis ich ein Ticket kaufen konnte und ich schaffte es gut auf die Fähre um 14:30 Uhr. Ich nahm eine Kabine, weil die Überfahrt gut 6 Stunden dauert. Die Kabine hat eine eigene Toilette und Dusche. Das Essen war auch im Ticketpreis enthalten, aber es musste noch vor dem losfahren gegessen werden und das Essen war nicht recht gut. Während der Überfahrt genoss ich die Dusche und legte mich ein bisschen ins Bett um zu lesen. Um 21 Uhr kam die Fähre am Festland in Topolobamo an. Ich fuhr gleich los in das Dorf um einen Nachtplatz zu suchen und zu kochen. Die Ortschaft wirkte im Dunkeln ein bisschen schmuddelig, so das ich mich entschloss zurück in den Fährenterminal zu fahren um sicherer zu nächtigen.

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Cuidad Obregon. Beim Frühstück habe ich mit Michaela geskyped und bin dann gegen Mittag los gefahren. Martin gab mir Anweisung das ich an einem Kraftwerk links abbiegen soll um zu ein paar schönen Restaurants zu kommen, was ich aber nicht fand. Somit fuhr ich Richtung Norden. Die Fahrt ging vorbei an großflächiger Landwirtschaft und Getreidemühlen und Lagerhäusern. In Navojoa bin ich einkaufen gegangen und habe Josef mit seinem VW Bus T6 vorbeisausen sehen. Es ist immer noch sehr heiß und hat bis 36 Grad. In Cuidad Obregon bin ich angekommen und habe auf einem Walmart Parkplatz Abendessen gekocht, und noch vor Sonnenuntergang Geschirr gespühlt. Einen Nachtplatz fand ich auf dem Parkplatz von einem Einkaufszentrum. Da habe ich dem Parkanweiser 10 Pesos (60 Cent) gegeben, und der meinte das sei kein Problem über nacht.

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Basaseachic. Ich kam recht früh weg in Cuidad Obregon. Es ging dann über Hornos, Rosario, Nuri, San Nicolas nach Basaseachic. Die Fahrt ging erst auf einer guten Straße auf der ich 2 tote und eine lebendige Schlange gesehen habe hinauf auf über 2000 m Höhe. Es ist viel Land und Viehwirtschaft zu sehen. Die Landschaft wurde mit zunehmender Höhe grüner und hier oben gibt es jede Menge Sägewerke. Die Leute sind ländlich freundlich. Es war eine anstrengende Fahrt, weil der Weg auf der Karte kurz erscheint, aber durch die Serpentinen viel länger ist und teilweise nur recht langsam zu fahren geht. Abends fand ich einen Platz in Basaseachic und kochte. Da kamen mich 2 Pferde besuchen und wollten mit essen. Ich hatte noch altes Brot was ich Ihnen gab. Dann kam noch eine Kuh und 2 Hunde für die ich leider nichts mehr hatte.

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Creel. Vormittag habe ich Besuch von 2 Burschen bekommen, die mein Auto bewunderten und ein bisschen ratschen wollten. Leider ist mein Spanisch zu schlecht, und ich denke die Leute hier reden auch ein bisschen Dialekt. Anschließend bin ich in den Parque Nacional Cascadas de Basaseachic. Dort musste ich eine halbe Stunde durch den Wald wandern um zu dem Wasserfall zu kommen. In dem Park war ich ganz allein. Der Wasserfall hatte wenig Wasser, aber der Park war sehr schön und natürlich. Die ungefähr 140 km nach Creel zogen sich wie vermutet wieder ziemlich hin. Der Weg verlief immer zwischen 2000 und 2700 m Höhe. Es hat tagsüber ca. 16-18 Grad und nachts 8 Grad. In Creel bin ich in einer Brauerei Abendessen gegangen und hab ein Bier getrunken. Um 17:45 Uhr war es schon dunkel und ich suchte einen Nachtplatz gleich neben den Bahngleisen. Die Heizung kann ich nun nachts gut brauchen.

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