Guerrero Negro

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San Quintin. Nach einer ruhigen (sicheren) Nacht bin ich weiter Richtung Süden gefahren. Der Weg führte durch Weinanbaugebiete und Obstplantagen. Neben den industriell bewirtschafteten bewässerten Flächen ist trockene Steppe. Heute bin ich mal ein bisschen länger gefahren und habe nur Obst Mittag gegessen. In San Quintin machte ich mich auf die Suche nach einem Nachtplatz. Kurz nach der Ortschaft sah ich ein Schild für einen Campingplatz. Mal schauen, wie so was in Mexico aussieht. Der Platz ist am Strand gelegen. Kostete ca. 9,-€ und außer mir war nur noch ein Camper aus Canada da.

John und Bonny haben mir Ihren Camper gezeigt und wir haben ein bisschen geratscht. Am Strand habe ich noch einen wunderschönen Spaziergang gemacht und anschließend im Sonnenuntergang Schrimps mit Pasta gekocht und gegessen. Ein traumhaft schöner Platz hier.

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Punta Santa Domingo. Von San Quintin bin ich heute ca. 350 km aus gefahren. Die Strecke war sehr abwechslungsreich. Es gab viele Kakteen und Wüstenlandschaft und auf 850 m Höhe sogar Weiden. 3 mal kam ich an einer militärischen Kontrolle vorbei, die immer recht freundlich abliefen. Auf offener Strecke war ein Posten für eine Motorradrally. Zwischen Kakteen habe ich Mittagspause gemacht, und bin abends von Villa Jesus Maria aus noch mal 10 km auf einem Sandweg nach Punta Santo Domingo gefahren. Hier übernachte ich am Sandstrand. Als ich mit dem Kochen und Essen fertig war kam Juan vorbei. Ein Mexicaner der in dem einzigem Haus hier arbeitet. Ich bot Ihm ein Bier an und wir ratschten noch ein wenig. Ohne Allradantrieb wäre ich hier nicht her gekommen.

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Guerero Negro. Von San Quintin waren es nur etwa 50 km nach Guerero Negro. Auf dem Weg kam ich wieder durch eine Militärkontrolle. In Guerero Negro habe ich in der Saline für morgen um 11 Uhr einen Besichtigungstermin aus gemacht. Anschließend habe ich Teile für meine geplante Außendusche gekauft. Als ich Essen ging traf ich die Französin Juliette und ein amerikanisches Paar, die alle sehr interessiert an meinem VW Bus waren, so das ich Ihnen eine Besichtigung anbot. Juliette kam von Süden und erklärte mir viele Sehenswürdigkeiten auf meinem Weg dorthin. In einer Seitenstraße (wie üblich) fand ich wieder einen Nachtplatz.

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Guerero Negro. Um 11 Uhr kam ich zur Saline, wo Juliette schon wartete und es so organisierte, das wir eine Tour zusammen in Englisch bekommen. Der Tourgide Enoch holte uns ab und ich musste Ihn bei meinem Auto ans Steuer lassen. Die Saline ist der größte Salzhersteller der Welt und produziert auf 80.000 Hectar rund 9 Mio Tonnen Salz jährlich. Enoch erklärte uns, das das schlechteste Salz welches produziert wird das Speisesalz ist. Dem Salz werden alle gesunden Mineralien entzogen und es wird chemisch jodiert.

Wir ernteten noch Algen (die ich Mittag gleich zu meinem Hummer und Kartoffeln kochte) und namen ein Bad in der sehr gesunden Salzlake. Der Platz ist für die Mitarbeiter reserviert. Enoch sagte uns, das er auch 3 x die Woche hier badet. Die Salzlake hat eine Dichte von 33 Baume´ und man schwimmt voll oben auf. Die Lake entzieht der Haut die Verunreinigungen und sättigt diese mit Mineralien. Soll sehr sehr gesund sein. Enoch erklärte, das die Salzlake für medizinische Zwecke verkauft wird. Ich hab mir gleich noch 2 Liter abgefüllt, falls ich mal was haben sollte.

Enoch erklärte mir noch einige schöne Plätze auf der Baja California und organisierte mir einen Sanitärler für die Installation meiner Außendusche. Nach dem ich Hummer gekocht hatte traf ich Enrice, den Sanitärler, der mir mit viel viel Silikon meine Teile anklebte. Bin schon sehr gespannt ob und wie die Dusche funktioniert. Somit bleibe ich noch eine Nacht hier in Guerero Negro.

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