Ecuador Cotopaxi bis zur Grenze nach Peru

P1004612

Machachi am Cotopaxi. Um 8 Uhr wurde ich von einem Bus abgeholt für die Cotopaxi Tour. Es waren ca. 15 Teilnehmer. Nach einem Einkaufs, Pinkel und Frühstücksstopp, kamen wir auf den Berg. Die Serpentinien schlängelten sich auf 4600 m Höhe. Ich war ein bisschen leichtsinnig, weil ich ja gestern noch auf Meereshöhe war und mich noch in keiner Weise akklimatisiert habe. Dann ging es zu Fuß auf 4900 m zur Basisstation für Gletscherbergsteiger. Dann ging es noch mal weiter bis zum Gletscher hoch, auf 5020 m Höhe. Da wird die Luft schon dünn, und das atmen fällt schwer. Wir hatten großes Glück, das das Wetter mit spielte. Nach dem Abstieg ging es auf die Fahrräder. Die Fahrt führte nur von 4600 m auf 3600 m Höhe und war 8 km lang. Das erledigte ich in einer halben Stunde und war als Erster unten. Der Vulkan und Andengipfel Cotopaxi ist 5897 m hoch und majestätisch mit Schnee bedeckt. Es ist der zweit höchste Andengipfel in Equador.

Abends blieb ich gleich wo ich gestern war. Die Herberge hat eine super heiße Dusche mit richtig viel Wasser! Die beste seit langem. J

P1004665

P1004624

P1004637

Banos. Auf der Fahrt vom Cotopaxi Richtung Süden bin ich an vielen riesigen Gewächshäusern vorbei gekommen. Dies waren alles großflächige Rosengewächshäuser. Von hier aus werden die Rosen weltweit exportiert. Sie wachsen auf einer Höhe von 3200 m. Um nicht nur die Autobahn E35 fahren zu müssen entschied ich mich einen Umweg von ca. 150 km über die Ortschaften Sichos, Chugchilan, Cuyzana und Zumbahua zu fahren. Die Strecke führte über Serpentinien von 3200 m hinunter auf 2400 m und hinauf auf über 4000m. Es war ein wunderschöner Tag und die Landschaft war traumhaft. Die Landwirtschaft hat hier Felder bis auf eine Höhe von 4000 m und ab 5000 m beginnen die Gletscher, von denen einer den Großteil der Strecke mich begleitete. Die Menschen sind meist traditionell bekleidet und die Orte sind sauber und gepflegt. Am Wegesrand der super ausgebauten Straße konnte ich Pferde, Kühe, Schafe, Schweine, Lamas und viele Hunde sehen. Mit dem Umweg über die Bergdörfer betrug der Weg nach Banos ca. 280 km für die ich 5,5 Std. benötigte. Banos liegt nur noch auf einer Höhe von 1800 m. Hier fand ich einen Campingplatz für 2,50 USD. Mark aus Quito gab mir den Tipp bei Harald vorbei zu schauen, der hier ein Restaurant betreibt. Das tat ich auch. Harald ist ein Rentner aus Lübeck und wir ratschten 2 Std. und tranken ein Bier zusammen.

P1004669

P1004695

P1004715

P1004832

P1004756

Cuenca. Nach dem Frühstück bin ich zur Thermalquelle zum baden gegangen. Das Wasser war heiß und man konnte sich im Fluss nebenan kalt abspühlen. Dann ging es weiter nach Riobamba. Die Stadt war schön mit vielen Kolonialbauten, schönen Plätzen und Kirchen. Nach dem Mittagessen fuhr ich weiter nach Cuenca. Die Straße ging über Bergrücken und Tälern. Da das Wetter jedoch nicht so besonders war und gerade die Berggipfel in den Wolken lagen, fuhr ich nicht wie geplant Richtung Chimborazo (höchster Berg Equadors mit über 6300 m) sondern weiter Richtung Süden. Für die 320 km brauchte ich ca. 6 Stunden. Es gab wieder mal viel zu sehen. Mich begeistern vor allem die traditionell gekleideten Menschen. Ich glaube man kann sich einfach vorstellen, das sich die Leute hier nicht so gerne fotografieren lassen, somit habe ich oft Leute von hinten fotografiert, oder mit Teleobjektiv.

P1004777

P1004846

P1004851

Cuenca. Die Stadt mit Ihren 506.000 EW ist eine Großstadt, wo ich heute einen VW Händler aufgesucht habe. Der erste Händler hat mich zu einer anderen Filiale verwiesen, die das Werkzeug (Computerprogramm für den T5) haben. Als fuhr ich dort hin. Der Servicemitarbeiter bat mich 5 min. zu warten, woraus 45 min. wurden. Dann starteten wir zur Probefahrt. Da mein Tank auf Reserve war schlug er vor tanken zu fahren. Anschließend fuhr er ca. 45 min. mit mir Probe. Ich habe das Problem, das sich mit dem Automatigetriebe gerade beim anfahren in kaltem Zustand der Druck sich nicht aufbaut und das Auto nicht weg fährt. Auch beim fahren in der Stadt dauert es 4-5 Sek. Nachdem ich aufs Gas trete, bis er weg fährt. Da anschließend Mittag war lud mich der freundliche VW Mitarbeiter zum Mittagessen ein. Dann fuhren wir zurück. Wir vereinbarten die Getriebeflüssigkeit zu tauschen, den Dieselfilter zu wechseln, den Luftfilter zu wechseln, den Zusatzdieselfilter zu reinigen und ein Additiv für den Diesel, da offensichtlich in Equador die Qualität des Treibstoffes nicht optimal ist. Mal sehen, ob dies das Problem behebt. Weiter ist ein Einparksensor vorne defekt, der repariert oder getauscht werden soll. Nun der heutige Tag vergeht meist durch warten.

P1004873

P1004880

Comunidad Namarin, 100 km vor Loja. In einem Cafe schaute ich in der Früh um 9 Uhr die Eröffnungsfeier der Fussball WM in Russland an. Anschließend fuhr ich wieder zur VW Werkstätte, um wie gestern vereinbart den Dieselfilter einbauen zu lassen. Zwischenzeitlich habe ich mit Reinhold geappt, der meinte wir sollten auch das Getriebeöl und Filter noch wechseln. Als ich dort an kam leuchtete auch noch die Kontrolllampe für den Rußpartikelfilter. Miguel wartete schon auf mich und nahm das Auto gleich in die Werkstatt. Ich teilte Ihm noch die übrigen Aufgaben mit, welche er zusagte diese zu erledigen. Nach 2 Std. Werkstattaufenthalt kam Miguel und sagte, das Sie leider den Dieselfilter nicht wechseln konnten, da dieser nicht geliefert wurde. Er meinte er würde morgen geliefert. Wegen dem Rußpartikelfilter sagte er dieser würde mit dem Computerprogramm regeneriert. Was mich wunderte. Er meinte die Arbeiter machen nun bis 14 Uhr Mittag und der Ölwechsel vom Getriebe würde dann noch mal 2 Std. dauern. Wobei er sagte, das sie leider keinen Filter hätten. Als summa sumarum kein Resultat. Ich sagte, ich würde nicht mehr warten. Er berechnete dafür auch nichts und empfahl mir einen VW Händler in Peru. Dann fuhr ich in die Stadt zum Panama Hut Museum. Dort schaute ich an wie sie die Hüte fertigen und kaufte welche. Ich machte noch 2 Std. einen Stadtspatziergang und fuhr um 16 Uhr los Richtung Loja. Es sind ca. 210 km, und ich schaffte bis 18:15 Uhr als es dunkel wurde nur ca. 110 km. Die Strecke verlief in den Bergen und ging hinauf von Cuenca 2500m auf über 3500 m und wieder herunter. Die Wolken lösten sich auf der Strecke auf und ich konnte einen schönen Sonnenuntergang erleben. Über Nacht blieb ich an einer Autowerkstatt an der Straße, die sogar Internetverbindung hatten. Sie waren begeistert von meinem Auto und sie wollten alles darin sehen.

P1004887

P1004896

Vilcabamba. Es waren nun nur noch ca. 120 km in die 180.000 EW Stadt Loja. Gegen 11 Uhr erreichte ich die für Ihre Musik bekannte Großstadt. Diese ist sehr geschäftig und die Autos stauen sich durch die Innenstadt. Ich kreiste ein wenig herum und parkte sehr zentral. Der wunderschöne Stadtplatz die alten Kolonialbauten mit den schönen Kirchen ist wieder mal eine Schau. Es gab 2 Märkte und eine Fußgängerzone. Zum Mittagessen fand ich einen Comedor, wo ich wieder mal für 2,5 Dollar ein Mittagsmenue mit Suppe, Hauptgang, Nachspeise und Getränk bekam. In der Markhalle kaufte ich noch Gemüse und fuhr dann weiter nach Vilcabamba. Der 4200 EW Ort liegt nur noch auf 1800 m und ist von grünen Bergen umrahmt. Leider war das Wetter während der Fahrt nicht so gut, so dass ich nur zeitweilig die Landschaft sehen konnte. In Vilcabamba fuhr ich zum Stadtplatz und suchte mir dann einen Campingplatz. Der erste war so abgelegen und dann noch soweit nach einem Feldweg, das ich umdrehte und entschied einen anderen zu suchen. Dann fuhr ich 2 km außerhalb in die andere Richtung. Der Platz wird von 2 Amerikanern betrieben und ist recht freundlich. Die Nacht kostet hier 5 Dollar. Als ich wieder am Stadtplatz war und zu Abend gegessen habe, hat mir Marc aus Quito geappt wo ich gerade bin. Er teilte mir noch mit, das 2 Bayern Peter und Dieter, die er gut kennt hier auch ein Hostel betreiben. Die sollen sogar eigenes Bier brauen. Das ließ ich mir nicht 2 mal sagen und fuhr sofort dort hin. Ich ließ mir ein selbst gebrautes Weisbier einschenken, das aus dem Fass klar und ohne Hefe war aber trotzdem recht ordentlich schmeckte. Die zwei Burschen waren leider nicht da. Ich fuhr zurück zu meinem Nachtplatz und traf noch einen Schweizer, der mit seinem Landrover aus dem Süden kam. Ich fragte Ihn, wo er in Peru überall war und worauf man aufpassen müsste. Ich gab meinerseits Tipps für den Weg nach Norden.

P1004924

P1004959

Piura. Um 9 Uhr bin ich los. Das Wetter war durchwachsen. Ich fuhr zurück nach Loja und dann Richtung Grenze nach Macara zur Grenze nach Peru. Ich wurde mehrere Male von Polizei angehalten und kontrolliert, aber immer sehr freundlich mit Handschlag und kam im handumdrehen wieder los. Die Grenze war einfach, freundlich und mit kurzen Wegen. In einem Krameladen bekam ich eine Autoversicherung für 47,- USD für 3 Monate und nach einer Stunde war ich mit allem durch die Grenze. Ich fuhr in Ecuador nun gesamt 1720 km und habe eine Gesamtstrecke von gut 46.000 km. Von der hoch gelegenen Andengegend kam ich zur Grenze hin herunter und hatte auch gleich die Hitze mit 32 Grad zurück. Es erschien mir die Landschaft wesentlich trockener. Es sind nich 180 km nach Piura und da morgen um 10 Uhr morgens Ortszeit das Deutschlandspiel ist, wollte ich sicherstellen, das ich das ansehen kann. Für die 360 km heute brauchte ich rund 8 Std. Fahrzeit plus eine Stunde Grenze. Ich war recht geschafft, als ich einen Campingplatz in Piura erreichte.

P1004970

P1004994

P1004995

Galapagos

P1004045

Galapagos. Leider habe ich meinen Wecker heute eine Stunde zu spät gestellt. Somit kam ich in Stress, als nach 5 min. bereits mein Flughafentransport vor dem Bus stand. Also ging ich halt im Flughafen frühstücken. Der Flug ging unproblematisch und pünktlich. Mich überraschte jedoch, das Galapagos eher ein kühles Klima hat. Wir sind 15 Gäste auf dem Boot in zwei Bett Zimmern. Ich teile mein Abteil mit einem jungen Dänen. Auch auf dieser Reise bin ich um Längen der Älteste. Nach der Begrüßung auf dem Boot und der Einteilung der Kabinen ging es auch schon los auf die Nachbarinsel, wo wie mit einem Bus auf Schildkrötensuche gingen. Im Hochland leben ca. 700 von den großen Tieren.

Es gibt hier auf Galapagos einige Arten von Schildkröten, wobei 2012 „lonsome John“ als letzter seiner Art ausgestorben ist. Die Exemplare die wir sahen sind jedoch nicht weniger gewaltig. Die Männchen werden bis zu 280 kg schwer und sie werden erst ab einem Alter von 100 Jahren erwachsen. Die Landriesen fressen die meiste Zeit und bewegen sich nur langsam. Sie „wandern“ nur ungefähr 3-4 km pro Monat. An einem Cafe lagen 3 leere Panzer was manche nutzten um hinein zu kriechen. Anschließend besichtigten wir 3 Lavatunnel. Abends zurück an Bord gab es Abendessen. Es sind 6 Schweizer, 2 Dänen, 2 Holländer, einer aus Irland, zwei aus Singapur, eine aus England und ich an Bord. Ein schweizer Pärchen ist auch mit einem VW Bus unterwegs und wir haben den ganzen Abend Erfahrungen ausgetauscht. Der Capitän gab uns noch das morgige Tagesprogramm bekannt und dann gings ab in die Koje.

_1004041

P1004493

P1004285

P1004048

P1004085

Galapagos. Frühstück gab es um 7 Uhr dann die Abgabe von Tauchequipment. Ein Wetsuit (Neoprenwärmeanzug) kostete 50,- USD für die Woche zum ausleihen. Da das Wasser aber nur 19 Grad hat und wir zwei mal täglich tauchen gehen, haben sich fast alle einen ausgeliehen. Die Nacht über sind wir ja gefahren, so das wir in der Früh auf der nördlichsten Insel Genovesa ankamen. Diese Insel haben nicht so viele Schiffe im Programm, da diese so weit weg ist. Die Insel ist bekannt für Ihre Rotfußtölpel und einen Vogel der einen roten Sack unter dem Schnabel aufbläst, wenn er auf „Brautschau“ ist. Wir bekamen beide Vögel gut zu sehen. Dann ging es zum ersten Tauchgang. Nach dem Mittagessen gingen wir auf der anderen Seite der Insel ca. 1,5 Std. Schnorcheln. Ich habe einen Hai gesehen, zwei Schildkröten und jede Menge bunte Fische. Anschließend hatten wir Zeit uns zu duschen und ein bisschen auszuruhen. Um 16 Uhr gingen wir auf der anderen Seite an Land und haben wieder viele Vögel besichtigt. Es gibt hier die Kurzohreule. Es ist die einzige Eule weltweit die tagsüber jagt. Da es auf der Insel keine Ratten, Mäuse, Schlangen usw. gibt, jagt die Eule kleinere Vögel. Als für Vogelbeobachter ist dies der einzige Ort auf der Welt wo man tagsüber eine Eule jagen sehen kann. Wir sahen 2 Eulen. Nach dem Sonnenuntergang wurde es wieder frischer und wir fuhren zurück zum Boot um Abend zu essen.

P1004138

P1004152

EXIF_HDL_ID_1
EXIF_HDL_ID_1
DCIM100GOPROGOPR0419.JPG
DCIM100GOPROGOPR0419.JPG
DCIM100GOPROGOPR0524.JPG
DCIM100GOPROGOPR0524.JPG

Galapagos Insel Saint Bartolome. Nachts fuhren wir 8 Std. von der Insel Genovesa zur Insel Santiago gefahren. Dort sind wir um 8 Uhr mit den Dingis rüber und haben die Insel erkundet. Anschließend sind wir schnorcheln gegangen. Wir sahen jede Menge Fische und Seesterne etc. Als wir zum Boot zurück kamen kreisten Haie um das Schiff und ein paar Mutige mit unserem Führer sprangen ins Wasser um die Haie aus der Nähe zu sehen. Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Insel Sain Bartolome. Dort stiegen wir auf den Vulkangipfel und sahen einige Vulkanlizards und Vulkankakteen. Die Aussicht von dort war wunderschön und der Himmel war wieder strahlend blau. Anschließend gingen wir von den Dingis aus wieder schnorcheln. Wir sahen diesmal neben jeder Menge bunter Fische und Fisschwärmen auch 2 Weißspitzenhaie, Seelöwen Unterwasser, sowie auch an Land. Pinguine unter Wasser, sowie auch an Land. Und 2 große Wasserschildkröten, die gerade gemütlich fraßen. Speziell die großen Tiere unter Wasser haben uns alle sehr beeindruckt. Abends wurden wir noch mit einem herrlichem Sonnenuntergang belohnt. Aber es ist trotzdem eher kühl. Wenn gerade die Sonne mal durch eine Wolke verdeckt wird, oder auch im Wasser ist es eher kühl. Diese Nacht fahren wir erst um 5 Uhr in der Früh los, somit denke ich wird es heute gut zu schlafen sein.

DCIM100GOPROGOPR0537.JPG
DCIM100GOPROGOPR0537.JPG
DCIM100GOPROGOPR0544.JPG
DCIM100GOPROGOPR0544.JPG
DCIM100GOPROGOPR1776.JPG
DCIM100GOPROGOPR1776.JPG
DCIM100GOPROGOPR1856.JPG
DCIM100GOPROGOPR1856.JPG

P1004280

Galapagos Santa Cruz Island. In der Frühsind wir mit den Dingis (Beibooten) zur Insel „Chinese Hat“ gefahren. Dort sind wir gewandert und haben Seelöwen, Marine Iguanas und Lava Lizards gesehen, auch einen Galapagos Habicht haben wir gesehen. Um 10 Uhr sind wir dann wieder schnorcheln gegangen. Die Sicht war besser als in den ersten beiden Tagen. Wir haben Meereschildkröten, einige Haie, Stingrays und viele viele bunte andere Fische gesehen. In den Bilderbüchern über die Fische von Galapagos haben wir bestimmt 80% bereits gesehen. Nach dem Mittagessen sind wir ca. 2 Std. nach Santo Cruz Island gefahren. Bismark unser Führer hat erklärt, das Galapagos 13 große Inseln und 52 kleinere Inseln hat, die alle vulkanischen Ursprungs sind und die ältesten zwischen 6 Mio. Jahren und die jüngsten ca. 300.000 Jahre alt sind. Das Lavafeld was wir gestern betreten haben ist erst vor 140 Jahren entstanden und hat einige kleinere Kraterinseln mit einer größeren Insel verbunden. Nachmittags haben wir dann die Insel Santa Cruz erkundet. Diese Insel hatte eine Vegetation und es gab Ziegen, Leguane, Seelöwen, Schlangen und Vögel auf der Insel. Bismark sagte auch das es wilde Esel hier geben soll, wir haben aber nur Exkremente von Ihnen gesehen. Die Insel hatte einen kleinen Strand, wo wir dann noch eine Stunde gesessen sind. Leider war es bewölkt so das wir uns nicht sonnen konnten. Langsam pendelt sich das Bootsleben ein und jeder weiß wie in etwa der Ablauf ist. Abends hatten wir wie jeden Abend das Breefing, so das wir erfahren wie der nächste Tag ablaufen wird. Leider ist ja meine Gopro Kamera innen nass geworden und sie geht leider nicht mehr. Ich habe meinen Zimmernachbarn gefragt, ob ich ein paar Unterwasserfotos von seiner Kamera haben könnte.

P1004254

P1004245

P1004288

P1004299

Galapagos, Isabela Islands. Auf einer Nebeninsel von Isabela Island hatte unser Boot nur die Genehmigung zum Besuch von 6 Uhr bis 7 Uhr in der Früh. Somit hieß es für uns früh aufzustehen. Dort gab es Landleguane zu sehen und ca. 15 black Tip Haie, die an einem Platz sich aufhielten. Auch die Lavafelsen hatten eine Besonderheit, denn sie waren von einer Art Pflanze (weisses Moos) bewachsen, aber nur von der windzugewandten Seite. Anschließend gingen wir noch eine Stunde schnorcheln. Dies war der beste Schnorchelgang bis jetzt. Wir konnten schwimmen und tauchen zusammen mit einigen Schildkröten und Seelöwen, die so um uns herumflitzten und mit uns spielen wollten. Nach dem Frühstück wurden wir in den Ort auf der Insel gebracht, wo einige von uns Kaffee trinken gegangen sind und mit dem Handy Verbindung gesucht haben. Nachmittags sind wir wieder in den Ort und haben eine Schildkröten Aufzucht besucht. Dort hatte es auch einen Mangrovenwald mit ausgedehnten Seen, welche Flamingos beherbergt haben. Den Abend verbrachten wir wie immer an Bord.

DCIM100GOPROGOPR0546.JPG
DCIM100GOPROGOPR0546.JPG

Galapagos, Isabela Island. Morgens fuhren wir mit den Beibooten nach Fernandina Island. Dort sahen wir jede Menge Marine Iguanas, Galapagos Schlangen, Seelöwen, die einzigen flugunfähigen Cormorane und Lava Lizards. Um 10 Uhr gingen wir schnorcheln für eine gute Stunde und sahen wieder jede Menge Meeresschildkröten, einmal sah ich 7 auf einem Platz. Wir sahen Seelöwen und vieles mehr.

Nachmittags gingen wir auf Isabela Island an Land. Es ist die größte aber auch die jüngste Insel des Archipels. Isabela ist erst 300.000 Jahre alt. Die Insel besteht aus 5 Vulkanen die bis zu 1700 m hoch sind. Wir liefen einen Berg hinauf und hatten einen schönen Ausblich auf den Darwin Lake und unser Schiff. Im Anschluss ging es noch mal schnorcheln. Dieses mal haben die anderen einen Galapagos Hai gesehen, er war ausgewachsen und hatte ca. 3 m länge. Ich mit noch 3 Schnorchlern habe Pinguine beim fischen gesehen. Es sind endemische Tiere mit nur max 45 cm Größe. Die Pinguine sind extrem gute Schwimmer/Taucher. Sie können mit bis zu 40 km/h tauchen. Es waren ca. 20 Pinguine gleichzeitig, die nur so um mich herum sausten. Wobei vorher die Schildkröten, Fische und Fischschwärme sich eher gemütlich bewegten, fetzten die Pinguine nur so um mich herum. Ich konnte sogar einen am Rücken berühren. Sie schnappten sich die kleineren Fische, schlugen Haken und brachten jede Menge Bewegung in die Unterwasserwelt. Es war eine Schau. Als plötzlich ca. 2 m vor mit ein „blue Foot Boobi“ rin Blaufußbubi hoch oben aus der Luft ins Wasser schoss und sich einen Fisch schnappte. Es war unglaublich. Leider ist meine Gopro Unterwasserkamera nicht mehr funktionstüchtig so das ich dies alles leider nicht festhalten konnte. Aber vielleicht kann ich ein paar Bilder von jemandem kopieren. Nachmittag um 16:30 Uhr fuhr unser Bot wieder los, weil wir bis morgen früh mind. 11 Std. Fahrzeit haben, um die Insel Isabella umrunden zu können.

P1004358

P1004365

P1004413

P1004422

Galapagos Island Baltra. Wir fuhren die ganze Nacht hindurch ca. 11 Std. In der Früh sind wir an der Isla Santiago angekommen, wo wir wieder wie üblich einen Landgang hatten und verschiedene Tiere gesehen haben. Neu waren Furth Seals. Diese sind ein wenig unterschiedlich zu den Seelöwen. Auch einen Galapagos Habicht konnten wir sehen. Es ist sehr verwunderlich, das sich die Tiere durch Menschen fast nicht stören lassen. Somit konnten wir auch zum Habicht bis auf 3 Metern hin gehen, ohne das dieser weg flog. Im Anschluss daran hatten wir wieder eine Stunde schnorcheln. Dabei sahen wir unter Anderem einen Eagle Ray (ein mittelgroßer blauer Rochen mit weissen Punkten drauf). Wir fuhren dann ca. 2,5 Std. zur Insel Rabida, auf der wir nachmittags wieder eine Wanderung unternahmen und auf einen Hügel stiegen um die Aussicht zu genießen. Anschließend wieder einen Schnorchel Gang. Diesmal sahen wir einen 2,5 bis 3 Meter langen Galapagos Hai. Ich war nur 2 Meter von Ihm weg und mir wurde schon ein bisschen mulmig. Als er sich zu mir her drehte, schaute ich rechts und links und ruderte ein bisschen zurück, so das ich nicht der vorderste Taucher war. Als wir erst am Strand waren spielten dort noch zwei kleine Robben, als wir wieder zurück kamen, war da nur noch eine. Wir hofften, das der Hai nicht diese Robbe verspeist hat. Spät Nachmittags fuhren wir zur Insel Baltra, die schon in der Nähe von unserem Startpunkt liegt.

P1004451

P1004452

P1004473

P1004479

P1004486

Galapagos, Santa Cruz Island Puerto Ayora. Um 6 Uhr früh hatten wir vom Boot aus eine Stunde Vögelbeobachtung um eine unbewohnte Insel herum. Nach dem Frühstück an Bord mussten wir unsere Kabinen räumen und gingen an Land. Mit Bus, Fähre und noch mal einem Bus ging es quer über die Insel Santa Cruz nach Puerto Ayora. Der Ort ist mit ca. 20.000 EW der größte des Archipels. Mit Tom aus Irland, Juhi aus England und Reed aus Dänemark ging ich Mittags und Abends zusammen essen. Dazwischen bezog ich mein Hotelzimmer und schaute whats app und emails durch. Nach 8 Tagen auf See kommt es einem an Land vor, das es schaukelt. Boot und Hotel sind eine willkommene Abwechslung zum schlafen im Auto, aber trotzdem freue ich mich schon wieder darauf.

Galapagos, Santa Cruz Puerto Ayora. Charles Darwin hat auf Galapagos geforscht und seine Evolutionstheorie hier auf gestellt. Daraus resuliert hier nun eine Stiftung die sich den Naturschutz und Forschung auf die Fahnen schreiben. Ich habe die Darwin Station besucht. Es war ca. 20 min. zu Fuß von Puerto Ayora entfernt. In einem extra Raum haben Sie die Schildkröte „lonsome Jorge“ ausgestellt. Dieser war der letzte seiner Art und er ist einsam 2012 gestorben. Es war eine kleinere Schildkrötenart die nur so um die 90 kg erreicht, aber einen sehr langen Hals hat. Es gab noch weitere Gebäude über die Unterwasserwelt, wobei hier Haie sehr im Vordergrund standen und die Forschungen von Darwin. Nachmittags habe ich einen Keramikgarten besucht und bin Abends mit Juhi und ihren Freunden (alles indisch stämmige Engländer) Essen gegangen.

P1004558

P1004561

P1004570

P1004587

Machachi am Cotopaxi. Es war ganz schön ein Weg von Puerto Ayora zum Flughafen. Erst Taxi, dann Bus, dann Fähre, dann wieder Bus. Mittag ging mein Flieger und es klappte alles gut. Ich traf Ried am Flughafen und Sie weinte fast, als der Mann am Check in Ihr Ticket nicht akzeptieren wollte. Es klärte sich bald auf und somit hatte auch Sie keine Probleme. Ich landete pünktlich und wurde von meinem Hostel wie vereinbart vom Flughafen abgeholt. Da am Auto die Batterie leer ist, fuhr ich noch ca. 70 km zum Mount Cotopaxi. Es war schon dunkel als ich an kam. Aber ich bekam gutes Essen, einen schönen Standplatz für das Auto und eine Tour für morgen um mit dem Mountenbike den Cotopaxi herunter zu fahren. Abends machte ich noch Fotobuch, was nach all den Tagen auf Galapagos überfällig ist.

DCIM100GOPROGOPR0534.JPG

Grenze Kolumbien Ecuador nach Quito

_1003409

San Agustin. Die Fahrt von Popayan nach San Agustin war mit 120 km veranschlagt. Das Navi meinte das es in 2,5 Std. zu schaffen sei. Nun die Hälfte des Weges war Schotter und Schlamm mit vielen LKWs. Somit konnte die Zeitangabe gut verdoppelt werden. Längere Teile der Strecke ging auf einer Höhe von über 3200 m. Abends kam ich somit erst spät in San Agustin an, und suchte gleich einen Campingplatz. Dort stand ein Mercedes Sprinter mit Kölner Autokennzeichen. Wir ratschten ein bisschen. Die beiden kamen aus dem Süden und sind mit Motorrädern gestartet, haben diese aber zurück nach Deutschland geschickt und haben dafür diesen Wagen gekauft. Es war eine ruhige kühle Nacht mit Pferden die vor und zwischen den Autos grasten.

_1003449

San Agustin. Heute in der Früh habe ich schon eine Tour reserviert um mit Pferd einige Ausgrabungsstätten anzuschauen. Es waren noch 2 Franzosen, eine Niederländerin und zwie Kolumbianer mit von der Partie. Ein Mädchen war der Tourgide. Nun ich bekam das Pferd Indio, welches ein schwarzer Hengst war. Dann ging es schon los. Als wir den Asphalt hinter uns gelassen haben, sind die Pferde schneller geworden. Erst hat es ziemlich gehoppelt (Trab) und dann im Galopp. Mir wurde Himmel Angst und ich musste mich mit dem Ross in die Kurven lagen um nicht abzufliegen. Das war ein Crashkurs im autodidaktischem Reiten lernen. Die Pferde von den zwei Franzosen und meines wollten immer um die Wette schauen, welches das schnellste war. Wir kamen zu drei unterschiedlichen Ausgrabungsstellen in welchen von den Ureinwohnern 2000 Jahre alte Steinskulpturen zu bestaunen waren. Auch hielten wir an einem Canyon, der einen schönen Ausblick in das Tal und auf 2 Wasserfällen hatte. Nun nach 4 Stunden reiten schmerzen nicht nur mir die Oberschenkel. Wir gingen dann Mittagessen und fuhren zu einer anderen Archäologie Stätte mit angegliedertem Museum. Hier mussten wir alles zu Fuß machen, was aber auch recht schön war. Abends sind die Franzosen noch auf eine Tour gegangen, in der Kokain her gestellt wird. Ich suchte diese Nacht einen anderen Campingplatz um besseres Wifi zu haben. Ich fand einen schönen Platz für 7000 Pesos, Rund 2 Euro. Als ich Abendessen im Bus kochte kam ein niederländisches Pärchen mit Rucksäcken. Ich sagte, das ich morgen die Jeeptour zu den weiter entfernt liegenden Archäologie Stätten machen will, das sagten Sie das sie auch mit fahren wollen.

_1003450

_1003461

_1003468

San Agustin. Um 9 Uhr ging die Jeeptour los. Für 40.000 Pesos ( ca. 13,-€) fuhren wir 5 Sehenswürdigkeiten von 9 Uhr bis 16 Uhr ab. Neben weiteren archäologischen Stätten kamen wir zu zwie Wasserfällen, wobei einer davon der zweit höchste Wasserfall in Südamerika sein soll. Die 380 m Fallhöhe beeindruckte. Abends kam ich zurück zum Campingplatz und schaute Youtube Filme während es in strömen regnete.

_1003499

_1003506

_1003522

_1003528

_1003530

Mocoa. Von Agustin nach Mocoa waren es rund 150 km. Ich kam in eine Militärkontrolle und zwei Polizeikontrollen, wobei ich dabei sogar um Zigaretten angeschnurrt worden bin. Dazu sagte ich, ich kann nichts geben, da ich nicht rauche. Die Transit Polizei wollte alle Papiere sehen, da habe ich schon vermutet, das es Probleme geben könnte, da ich ja nur für einen Monat Versicherungsschutz habe und ich aber schon seit 5 Wochen in Kolumbien bin. Aber er hat zwar die Versicherungsdokumente angeschaut es ist Ihm aber nicht aufgefallen. Abends fand ich an einem rauschendem Fluss eine nette Bleibe. Der Hausherr hatte zwischen den Wäscheleinen Platz für ein Auto. Er wollte 30.000 Pesos für die Nacht, die ich auf 15.000 Pesos runtergehandelt habe. Ich habe Ihn noch gefragt, ob es Probleme gäbe nach San Miguel zu fahren, da ich gehört habe das dort Geruillia Truppen sind. Er meinte, das dies zur Zeit kein Problem wäre

_1003543

_1003547

_1003549

Ecuador, Nueva Loja. Der Vermieter meinte es seien so 6 Std. Fahrzeit bis zur 150 km entfernten Grenze nach Ecuador. Der Koch mischte sich ein und meinte es seien nur ca. 3,5 Std. Das Navi gibt 2,5 Std. an. Beide meinten die Strecke ist bekannt als „Trampolina de la Muerte“ (Trampolin des Todes) wobei die Strecke mir nicht besonders gefährlich vor kam. Nun ich fuhr um 11:30 los und passierte viele Baustellen und Schotterpassagen, so das ich um ca. 16:30 Uhr zur Grenze kam. Mitag machte ich in La Hormiga. Auf der großen Grenze in Ipiales habe ich gehört stehen so viele Venezuleanische Einwanderer an, das mit 12 Std. Wartezeit zu rechnen sei. Nun an der Grenze San Miguel war ich der Einzige, der mit dem Auto einreisen wollte und ich hatte den ganzen Papierkram in einer Stunde erledigt, wobei das größte Problem war, das das Restaurant, welches Kopien von den Unterlagen macht geschlossen hat und das Kopierhäuschen leider auch zu hatte. Somit musste ich in die 3 km entfernte Ortschaft fahren um Kopien machen zu lassen. Und dann zurück zur Grenze um die Registrierung vom Auto zu erledigen. Leider wurde keine Versicherung angeboten, da diese auch nicht obligatorisch sei. Also wieder mal ganz ohne. Ich fuhr von der Grenze noch ca. 23 km nach Nueva Loja wo ich auf einem Rummelplatz mit Kinderfahrgeschäften übernachtete.

In Kolumbien war ich somit 5 Wochen und bin ziemlich exakt 3000 km gefahren. Gesamt habe ich nun ein wenig über 44.500 km gefahren.

_1003576

_1003584

Baeza. Es regnete die ganze Nacht. Weil ich dringend auf die Toilette gemusst hätte, habe ich ein wenig im Internet recherchiert und eine ökologische Trenntoilette gefunden, die man auch selber bauen könnte. Somit war meine Aufgabe für heute klar. Die Sachen kaufen um eine Toilette zu bauen. Ich kaufte zwei Eimer die ineinander passen, Plastikbeutel dazu und eine Klobrille. Jetzt brauche ich nur noch Sägespähne und ev. Eine Holzkiste wo ich diese Dinge einbauen kann. Die „Versuchsphase“ steht kurz vor Ihrem Start. Ich war sehr überrascht, das der Diesel wirklich günstig ist in Ecuador. Er kostet 1,03 USD je Gallone, das sind ca. 25 Eurocent je Liter. Ich fuhr also tanken und bekam für 18,75 USD den Tank voll. Das ist neuer Rekord im Tiefpreis. Ich zahlte den Tankwart mit einem 50 er, den er schnell verschwinden ließ und mir nur 1,25 USD raus gab. Als ich protestierte meinte er er hätte nur einen 20 er bekommen. Nun ich habe bei der Managerin die Videoaufnahmen angeschaut, konnte mir aber schon denken, das der Hallodri schon wusste, wo sich die Kameras befinden, und somit dabei nichts raus gekommen ist. Nun, meine Freude für den günstigen Benzin war also nur kurz, weil ich mit dem Diebstahl doch vollen Preis bezahlt habe. Bei strömendem Regen fuhr ich Richtung Quito. Dabei bemerkte ich gar nicht, das ich den Äquator überquert habe. Aber ich denke, das dieser auf der Überlandstraße auch nicht ausgeschrieben war. Ich werde noch einen Ort besuchen, wo der Äquator beschildert ist und es ein Besucherzentrum gibt. Von heute 300 m ü.M. kam ich in Beaza wieder auf 1900 m ü.M. so das es wieder kühler wird. Bin gespannt, wann der Regen nachlässt. Leider konnte ich von der sicherlich schönen Landschaft heute nicht viel erkennen. Ich sah mal kurz durch den Regen und konnte Wasserfälle erkennen. Abends parkte ich an einem italienischem Restaurant, welches von einem Dänen geführt wird, wo es gutes Essen und auch die Möglichkeit gab mit dem Auto zu übernachten.

_1003613

Quito. Auf dem Weg Richtung Quito habe ich die Hamburger mit Ihrem Landrover getroffen. Sie wollten zu einem Thermalbad und ich bin gleich hinterher gefahren. Es war ein schönes, modernes Thermalfreibad. Es regnete ein wenig bei ca. 14 Grad auf 3300 m Höhe, aber in den Pools war es sehr schön warm. Jetzt bin ich mal wieder richtig eingeweicht und tiefensauber. J Nach dem Mittagessen fuhren wir hintereinander nach Quito. Der Pass über die Berge dazu kletterte auf 4070 m Höhe. Quito liegt auf 2800 m Höhe. Wir gingen noch zusammen einkaufen und trennten uns dann, weil Sie weiter außerhalb der Stadt übernachten wollten. Ich fuhr direkt in die Stadt, dort habe ich einen Deutschen namens Gerd ausfindig gemacht, der Übernachtungsmöglichkeiten und Campingplätze anbietet. Gerd ist schon 87 Jahre alt, aber noch sehr rüstig. Er weiste mich in den Parkplatz ein und gab mir einen Schlüssel für das Tor. Ich ging abends noch ein bisschen in die Stadt um zu essen.

_1003660

_1003688

Otavalo. Marco ein Mitarbeiter von Gerd in dem Hostel ist auch ein Deutscher und er hat längere Zeit in Ecuador in einem Reisebüro gearbeitet. Ich fragte Ihn, ob er mir die Reise nach Galapagos organisieren könnte. Er sagte, das dies erst am Montag wieder möglich sei. Ich fuhr am spätem Vormittag los in den Norden nach Otavalo. Nun bin ich schon das zweite Mal über den Äquator gefahren, ohne das ich ein Schild entdeckt habe. Otavalo war 92 km entfernt und ich brauchte rund 2 Std. Der 40.000 EW Ort liegt auf 2550 m Höhe und ist bekannt für seinen Samstagsmarkt. Es gibt Samstags einen extra Viehmarkt der bereits um 5 Uhr morgens beginnt und bis Mittag geht. Ich schaute mir die freundliche Stadt an und bemerkte, das wieder sehr viele traditionell gekleidete Menschen herumlaufen. Viele Männer haben lange Zöpfe. Frauen haben auch Zöpfe und meist Hüte auf. Auch die Schuhe sehen aus als ob diese jede Familie in Eigenfertigung macht. Ich schaute mir noch 2 Kirchen und den Stadtplatz an. Abends fuhr ich einen Hügel hoch und fand eine Campingmöglichkeit an einem Hostel mit Blick über die Stadt und die Berge im Hintergrund.

_1003746

_1003748

Quito. Früh ging ich auf den Viehmarkt. Es waren jede Menge Menschen mit traditioneller Kleidung und es wurde alles angeboten was als Tier galt. Auch den Markt in der Stadt habe ich besucht und 5 Schals (Mitbringsel) aus Alpaka Wolle gekauft. Am späten Vormittag fuhr ich dann wieder Richtung Quito und machte Halt am Midat del Mundo. An der Äquator Linie. Nachdem ich diese die letzen Tage bereits 2 mal überfahren habe schaute mich mir nun die „Attraktion“ von Ecuador mal genau an. Es kostete 5 USD Eintritt. Eigentlich beginnt nun die 2. Hälfte der Reise, aber da die Straßen im Norden weiter nach oben führen, denke ich das ich rein von der Strecke her mit meinen bisher gefahrenen 44.900 km bereits mehr als die Hälfte hinter mir habe. Ich besuchte auch noch das Planetarium und es gab noch Volklorevorführungen. Spät Nachmittags kam ich wieder in Quito an und fand meine Hamburger Landroverfahrer neben mir auf dem Parkplatz. Abend ging ich essen, und wollte noch ein Bier in einer Bar/Disco trinken. Leider hatte ich keinen Ausweis dabei, somit wurde ich mehrmals abgewiesen. Somit ging ich zum Auto und trank dort noch ein Bierchen und ratschte mit Max.

_1003752

_1003760

_1003780

_1003827

_1003835

_1003838

Quito. Sonntags sind viele Straßen der Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt, so das die Bevölkerung radeln und joggen kann. Dies finde ich sehr angenehm und ist seit Mexico oftmals so. Gerd sagte mir, welche Richtung ich laufen soll um in die Altstadt zu kommen. Ich lief zu einem Park der voll war mit Marktständen. Dann ging ich ins Nationalmuseum. Leider war mir die große Kathedrale und das Zentrum zu weit zu laufen. Da denke ich fahre ich morgen mal mit dem Taxi hin. Max sagte, das dort um 11 Uhr Wachablösung am Palast sein soll, was ich ev. Morgen dann anschauen gehe. Da es meist nieselte ging ich wieder zurück zum Auto und skypte ein bisschen mit Michaela.

_1003877

_1003891

_1003895

Quito. Vormittags um 11 Uhr war Wachablösung vor dem Präsidentenpalast. Dies findet jeden Montag statt. Es ist ein Spektakel und der Präsident steht mit seinem Gefolge auf dem Balkon und schaut der Zeremonie zu. Auch hier war vor der Wachablösung und danach Demonstrationen. Die historsche Altstadt ist wieder mal wunderschön mit traumhaften Gebäuden und wunderschönen Stadtplätzen. Bei der Kathedrale war es möglich eine Besichtigung zu machen. Es gingen Treppen rauf, so das ich über das Kirchenschiff laufen konnte. Dann gingen Treppen, eher Leitern, weiter nach oben auf einen kleinen Turm. Vor dort war die Aussicht atemberaubend. Gegenüberliegend auf einem Hügel war ein sehr großer Engel als Skulptur, ähnlich wie der Corcovado in Rio de Janeiro. Nachmittags ging ich mit Marc, einem deutschem Mitarbeiter des Hostels zu einem Reisebüro um meine Reise zu den Galapagos Inseln zu planen. Die freundliche Chefin des Büros machte mir verschiedene Angebote. Ich entschied mich für eine 8 tägige Schiffsreise, auf der wir alle Inseln umrunden. Anschließend bleibe ich noch 2 Nächte auf Galapagos in einem Hotel. Die Reise beginnt schon in 3 Tagen, somit muß ich bereits von Quito abfliegen. Abends habe ich Marc dann zum Essen eingeladen.

_1003898

_1003926

_1003937

_1003951

_1003943

_1003965

_1003986

_1003993

Quito. Vormittags war es kurz schön mit blauem Himmel, somit bin ich zur Teleferico (Seilbahn) um von 3100 m Höhe auf 4050 m Höhe zu fahren. Der Blick auf die Stadt war jedoch durch schon wieder aufziehende Wolken nicht mehr so besonders. Er war auch recht kalt. Nachmittags bin ich mit Marc zu einige Anbietern für Campinggas. Leider war es uns nicht gelungen meinen Gastank füllen zu lassen. Aber wir bekamen eine „heiße“ Adresse von einer Firma die ev. Den Tank befüllt. Dort werde ich morgen mit dem Auto hin fahren. Abends habe ich noch ein bisschen Fotobuch gemacht.

_1004001