Tequila und San Blas

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Zacatecas. Vormittag ging ich in ein Cafe um meinen Blog und Fotobuch zu machen. Dann wollte ich mit der Seilbahn auf den „Bufa“ rauf. Leider ist die Seilbahn momentan außer Betrieb, so fuhr ich mit dem Auto rauf. Von dort oben hat man einen schönen Überblick über die Stadt. Nachmittags flanierte ich ein bisschen durch die Stadt. Die Klosterkirche hat mich sehr beeindruckt. Es waren einige Frauen in einer Absis und sangen Lieder, denen ich ein bisschen lauschte. Es sind hier auch schöne alte Parks und tolle Plätze angelegt. Abends suchte ich mir doch wieder eine ruhigere Straße um zu nächtigen.

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Tequila. Die Nacht in Zacatecas war ruhig. Ich brachte mein Auto zu einem der am Straßenrand Autos wäscht und ging währenddessen frühstücken. Als ich zurück kam war das Auto wieder blitz blank. Für 5,-€. Die Strecke nach Tequila ist ca. 360 km. Ich entschied mich nicht die Autobahn sondern die Landstraße 23 zu nehmen. Die Straße führte durch schöne Dörfer und schöne Landschaft. Nach 6,5 Stunden kam ich in Tequila an. Dort schaute ich Mexicanern zu die sich zu viert von einem Masten mit Seilen runterdrehen ließen. Ich ging noch schön essen und suchte in einem Wohnquartier meinen Nachtplatz.

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Tequila. Die 40.000 EW Stadt hat viel Tourismus. Meist aber aus Mexico selbst. Nach dem Mittagessen machte ich eine Tour und besuchte eine Tequilaherstellung der Marke Sauser. Die Gruppe waren ungefähr 50 Personen und leider in Spanisch. Wir fuhren auf ein Agavenfeld wo uns gezeigt wurde wie der Rohstoff des Tequilas gepflanzt und geerntet wird. Anschließend fuhren wir zur Fabrik um die Produktion an zu sehen und natürlich das Produkt zu testen. Gleich im Anschluß machte ich noch eine Stadtrundfahrt, in der wieder die Besichtigung einer anderen Tequilaherstellung beinhaltet war. Dafür war die Tour in Englisch und wir waren nur 3 Personen. Obwohl der Ort auf 2000 m Höhe liegt, sind die Tage eher heiß und die Nächte auch recht warm.

Am besten gefallen mir die Polizisten, die auf dem Rücken die Aufschrift tragen:

Policia Tequila.

 

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San Blas. Es waren heute in etwa 240 km nach San Blas, die ich auf der Landstraße und nicht auf der Autobahn zurückgelegt habe. Ich kam vorbei an Lavageröll und an sehr fruchtbaren landwirtschaftlich genutzten Flächen. Dabei überschritt ich die 30.000km meiner Tour. (15.000 km Canada und Alaska, 10.000 km USA und 5.000 km Mexico bis jetzt). Desto tiefer ich kam, desto grüner wurde es. Ich sah große Zuckerrohrfelder. San Blas liegt am Pazific und steht im Guinnes Buch weil es die längsten surfbaren Wellen der Welt hatte. Desto tiefer ich kam, desto heißer wurde es auch. Tagsüber hat es 32 Grad. In San Blas fuhr ich erst mal zum Strand und sprang in das schön warme Wasser. Anschließend duschte ich mich mit meiner Dusche am Auto. Es ist eine kleine ca. 20.000 EW große Ortschaft. Abends war am Stadtplatz viel los, obwohl die meisten Kneipen leer waren. Ich kaufte mir einen Maiskolben und ein Bier und suchte einen Nachtplatz. Vor einem Komunalgebäude parkte ich, da schoss auch schon eine Security Frau heraus. Sie rief Ihren Komandante an um zu fragen, ob ich hier parken könnte. Ich sagte ich würde gerne hier stehen, weil es sicherer ist, wenn ich die ganze Nacht bewacht wäre. Der Komandante meinte aber, das ginge nicht, ich sollte mich gegenüber hin stellen, was ich auch tat.

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San Blas. Gestern habe ich bereits einen Waschsalon ausfindig gemacht, dem ich heute Vormittag meine 7 kg Schmutzwäsche brachte. Mittag um Eins konnte ich die saubere Wäsche wieder abholen. Dann fuhr ich zum Strand. Ich hatte Zeit zu lesen und zu faulenzen. San Blas ist bekannt für seine guten Surfverhältnisse. Somit schaute ich bei Sonnenuntergang den Surfern zu. Da sah ich eine Familie mit einem behindertem Sohn. Der Vater schob das Surfbrett aufs Wasser hinaus und gab ihm im richtigem Moment einen Schubs. Die Mutter mit dem liegendem Sohn surfte dann bis zum Sand. Es war sehr schön zu beobachten. Es war ein ruhiger angenehmer Tag mit einem schönem Sonnenuntergang und immer noch 32 Grad. Abends ging ich Essen und zu meiner Überraschung spielte dann noch eine Rock and Roll Live Band auf.

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Creel, Batopilas, Torreon und Zacatecas

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Creel. Nach dem Frühstück fuhr ich tanken. Es gingen 48 Liter rein bei nur 279 km. Das kam mir viel vor und ich dachte, das die Bergstraße und die Heizung nachts doch niemals soviel verbrauchen dürfte. Da wies mich der Tankwart darauf hin, das es unter dem Auto tropfte. Ich verlor Diesel. Gut, das wir das so schnell gemerkt haben. Somit fuhr ich zu einem Mechaniker. Der fand den Fehler an einer abgerissenen Entlüftungsplastikschraube an meinem zusätzliche eingebautem Dieselfilter. Die Schraube wurde durch eine Metallschraube ersetzt. Die Reparatur kostete mich 3,-€ und ich gab noch einen € Trinkgeld. Dann ging es los in das 44 km gelegene Barranca del Cobre. Dort ist der Copper Canyon, der „Grand Canyon“ von Mexico. Ich sauste dort mit einer Zip Line 2200 m in die Tiefe mit einer Geschwindigkeit von ca. 130 kmh. Mit der Seilbahn ging es wieder zurück. Es ist traumhaft schön hier und fast keine Leute. Auf dem Rückweg nach Creel habe ich noch 2 Bauarbeiter mit genommen, die sich riesig freuten nicht auf einer Ladefläche von einem Pick up mit fahren zu müssen.

In Creel war heute eine Schulfeier „Fiesta del Moerte“ Totenfest. Viele Kinder und Erwachsene kamen verkleidet und als Tote geschminkt. Allerheiligen ist ein wichtiger Feiertag in Mexico. Den Nachtplatz hatte ich noch von gestern gleich neben den Gleisen.

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Batopilas. Heute ist in Mexico ein großer Feiertag. Dia del la Muerta. Totentag. In Creel bin ich zum Friedhof um mir diesen Brauchtumstag an zu schauen. Anschließend bin ich zum Friseur. Die Friseuse hat glaube ich das erste mal jemanden rasiert. Sie war sehr nervös. Dann fuhr ich ins Valley de los Hongos (Pilze Tal) dort liegen große Gesteinsbrocken auf kleinen schmalen Hälsen. Schauen wirklich aus wie Pilze. Weiter ging es zum Largo de Arareco. Die anschließende Fahrt nach Batopilas führte von einer Höhe von 2400m auf 550 m und ging sehr schön an den Bergkanten entlang so das man viele schöne Blicke in Täler hat. Die 140 km waren atemberaubend. Man hatte das Gefühl als ob man im innern des Grand Canyon herum fährt. An einem Bergdorf sah ich eine Prozession am Friedhof mit Musik und Gesang. Ich denke das die Fahrt von Creel nach Batopilas möglicherweise die schönste Landschaft der Gesamtstrecke bis hier hin hatte. Batopilas ist ein Dorf langezogen am Flusslauf in einem Tal. Es ist sehr beschaulich und sauber. Ein kleines Juwel. Ich ging noch Abendessen wo ich als einziger Gast war und habe am Zokolo (Stadtplatz) noch ein Bier getrunken. Meinen Nachtplatz fand ich unten am Fluss.

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San Pablo Balleza. Die Nacht in Batopilas war angenehm. Nach dem Frühstück ging ich in das Museum des Dorfes. Der Museumswärter hat mir eine umfangreiche und engagierte Führung gegeben. Er erklärte mir das Batopilas 1708 gegründet wurde und vom Silberabbau gelebt hat. Der Transport mit über 30 Mulis nach Chihuahua brauchte 14 Tage und es wurden 3,5 Tonnen Silber transportiert. Er erzählte mir, dass heute immer noch Indianerstämme in den Bergen hier leben. Gegen Mittag fuhr ich wieder los. In wenigen Kilometern stieg ich von 550 m Höhe wieder auf 2400 m Höhe auf. Der Weg führte über 150 km auf einer Höhe von 2200 m und 2600m. Die „traditionellen Männer“ hier, haben ein weites, einfarbiges aber mit leuchtenden Farben, in Falten gelegtes Hemd und als Beinkleid eine Art Rock. Eine weißes Laken, welches meist unten rum umgefaltet wird. Die Frauen hingegen haben immer bunte Röcke an. Ich versuchte noch eine mir empfohlene Ortschaft Urigue zu finden. Aber als ich dem Navi nach abbog fing eine schlimme Schotterstraße an, die ich noch 82km fahren müsste. Dann bin ich umgedreht und wieder auf die Hauptstraße zurück. Der Weg führte mich nach San Pablo Balleza. Dort kam ich abends bei Sonnenuntergang um 17:30 Uhr an. Ich stellte mich auf den Stadtplatz und fing an zu kochen. Nach einem abendlichen Spaziergang parkte ich für die Nacht auf dem Friedhofsparkplatz.

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Torreon. Von San Pablo Balleza waren es 90 km gute Landstraße nach Hildago del Parral. Dann ging es weiter über Jimenez nach Torreon mit ca. 350 km. Die ersten 150 km waren alle noch über 2000m Höhe. Die Straßen waren Mautstraßen und kosteten mich ca. 15,-€. Als ich nach Torreon rein gekommen bin, landete ich in einem sehr schlechtem Viertel. Es ist unglaublich, wie ein sozial schlechtes Umfeld die Menschen negativ prägt. Ich hatte das Gefühl, als das ich jederzeit überfallen werden hätte können. Ein Junge blutverschmirt lief mir vor das Auto, weil er gerade von einer Schlägerei davon rannte. Da dachte ich mir, das es wohl schwierig werden wird einen sicheren Nachtplatz zu finden. Zumal es schon dämmerte und gleich die Nacht herein brach. Ich versuchte das Stadtzentrum zu finden. Auf dem Weg kam ich an einer Seilbahn vorbei, welche zu einem Hügel hinauf geht auf der ein Corcovado (Jesus wie in Rio de Janeiro) steht. Es hat eine schöne Fußgängerzone und ein wunderbares Kneipenviertel. Dort fühlte ich mich sicher zu parken. Das Zentrum ist recht kultiviert und sehr belebt. Es gefällt mir richtig gut hier. Ich kam an einer Kirche vorbei und ging rein. Es war eine Art Hochzeit aber nur mit einem Mädchen mit weißem Kleid? Sehr feierlich. Mein Nachtplatz in einer Seitenstraße hatte die halbe Nacht schöne Musik von Mariachi Bands.

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Torreon. Heute bin ich los und habe mir eine mexicanische Mobilfunkkarte gekauft, weil meine von USA gestern abgelaufen ist. Als ich zurück zum Auto kam, bemerkte ich, das mir entweder in der Früh, oder bereits in der Nacht meine vordere LED Zusatzbeleuchtung gestohlen wurde. Und das wo mir Torreon gerade so gut gefallen hat.

Die Hauptstraße wurde heute am Sonntag gesperrt und Fahrräder vermietet. Es wurden auch Stände aufgebaut und viele Leute genossen mit Rollschuhen, Rädern und zu Fuß den Sonntag. Ich genoss mit und blieb noch einen Tag.

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Zacatecas. Die 360 km von Torreon nach Zacatecas gingen sehr gut. Es waren nur etwa 4 Stunden Fahrtzeit. Alles Autobahn (quota) sind Mautstraßen. Die Kosten für die Strecke ca. 18,-€. Mein rechter hinterer Reifen verliert immer schneller die Luft und ich muss öfters Luft auffüllen als Diesel. Zacatecas liegt wieder auf 2400m Höhe und ist somit recht kühl nachdem die Sonne untergegangen ist. Die Stadt hat etwa 100.000 EW und eine sehr schöne historische Altstadt mit einer Kathedrale und einem Kloster. In der belebten Altstadt parkte ich auch mein Auto übernacht, weil vermutlich an einer belebteren Straße nicht so leicht was an meinem Auto abgeschraubt wird.

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Verschiffung aufs Festland Mexico

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Cabo Pulmo. Nachdem ich gestern mit Jo aus Mexico geskyped habe, habe ich mich nun doch entschlossen von San Jose´del Cabo nach Cabo Pulmo zu fahren. Trotz Sandpiste. Als die Teerstraße auf hörte ging es 44 km auf einer Sandpiste. Auf den ersten Kilometern überholte mich ein Pick up und der Mann am Steuer fragte mich ob ich Deutscher sei? Er meinte seine Frau spräche deutsch, und ob ich mit zu Ihm fahren will. Gut dachte ich, warum nicht. Es war ein sehr buntes Haus am Strand gleich an der Sandstraße. Seine Frau kam aus Schweden und sprach gut deutsch. Ich wurde auf ein Bier eingeladen und sie zeigten mir Ihr Reich. Nach dem nettem Gespräch brach ich wieder auf. Es war voll wert hier zu fahren, denn es ist traumhaft. Ich bog zum Strand ein und blieb um haaresbreite wieder im Sand stecken. Dann bin ich erst mal ins Wasser gesprungen. Bei 35 Grad eine schöne Erfrischung. Nach 2 Stunden kam ich nach Cabo Pulmo. Dies ist ein Meeresnaturschutzgebiet der Unesco. Es hat nur ein paar Häuser mit Pensionen und Gaststätten hier. An einem Häuschen erkundigte ich mich nach Fahrten zum Tauchen und nach einem weiterem Bad im Meer ging ich Abendessen.

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La Paz. Nach einer guten Nacht in Cabo Pulmo bin ich in der Früh zum Tauchanbieter.

Dort habe ich für 125,- USD 2 Tauchgänge mit je einer Sauerstoffflasche gebucht. Es war eine rein mexikanische Tauchgruppe. Der Tauchgide war Carlos. Beim ersten Tauchgang merkte ich, das ich wider erwarten doch noch nicht so gesund bin. Durch den Schleim in meinen Gehirnnebenhöhlen konnte ich nur sehr schlecht Druckausgleich machen. Ich brauchte nicht nur viel viel länger als die anderen um in die Tiefe zu kommen, sondern es war auch sehr schmerzhaft. Dann hatte ich auch noch eine Maske die nicht gut war und durch meinen Bart schnell voll Wasser lief. Nachdem Carlos sah, das es mit meiner Maske nicht geht, tauschten wir die Masken bei 15 Metern Tiefe und dann ging es gut.

Bei beiden Tauchgängen hatte ich nach dem Auftauchen Blut in der Maske. Trotzdem waren die Tauchgänge sehr schön. Beim zweitem Tauchgang kamen wir in einen Fischschwarm mit tausenden von Fischen. Wunderschön.

Ich ging in Cabo noch Mittagessen und fuhr dann Richtung La Paz. Es waren nur noch 20 km Sandstraße. Im Schatten von einem Baum saß ein Mexikaner und wollte mit genommen werden. Ich tat Ihm den Gefallen und brachte Ihn in die nächste Ortschaft.

In La Paz ging ich erst mal wieder richtig einkaufen und machte mir meinen Kühlschrank voll. Über Nacht blieb ich wieder am Restaurant Parkplatz von Molinhino.

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Topolobampo. Nach dem Frühstück in La Paz bin ich mal zum Fähren Hafen gefahren. Ich hatte die Info, das die Fähre Mo.-bis Fr. um 14:30 Uhr geht und Samstags um 23:00 Uhr.

Aber ich dachte mir ich schau schon mal hin um ein Ticket zu kaufen. Dort stellte ich fest, das sich der Fahrplan (welchen ich 4 Tage vorher erst erfragt hatte) geändert hat, und die Fähre heute auch schon um 14:30 Uhr fuhr. Nun es ging eine Weile, bis ich ein Ticket kaufen konnte und ich schaffte es gut auf die Fähre um 14:30 Uhr. Ich nahm eine Kabine, weil die Überfahrt gut 6 Stunden dauert. Die Kabine hat eine eigene Toilette und Dusche. Das Essen war auch im Ticketpreis enthalten, aber es musste noch vor dem losfahren gegessen werden und das Essen war nicht recht gut. Während der Überfahrt genoss ich die Dusche und legte mich ein bisschen ins Bett um zu lesen. Um 21 Uhr kam die Fähre am Festland in Topolobamo an. Ich fuhr gleich los in das Dorf um einen Nachtplatz zu suchen und zu kochen. Die Ortschaft wirkte im Dunkeln ein bisschen schmuddelig, so das ich mich entschloss zurück in den Fährenterminal zu fahren um sicherer zu nächtigen.

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Cuidad Obregon. Beim Frühstück habe ich mit Michaela geskyped und bin dann gegen Mittag los gefahren. Martin gab mir Anweisung das ich an einem Kraftwerk links abbiegen soll um zu ein paar schönen Restaurants zu kommen, was ich aber nicht fand. Somit fuhr ich Richtung Norden. Die Fahrt ging vorbei an großflächiger Landwirtschaft und Getreidemühlen und Lagerhäusern. In Navojoa bin ich einkaufen gegangen und habe Josef mit seinem VW Bus T6 vorbeisausen sehen. Es ist immer noch sehr heiß und hat bis 36 Grad. In Cuidad Obregon bin ich angekommen und habe auf einem Walmart Parkplatz Abendessen gekocht, und noch vor Sonnenuntergang Geschirr gespühlt. Einen Nachtplatz fand ich auf dem Parkplatz von einem Einkaufszentrum. Da habe ich dem Parkanweiser 10 Pesos (60 Cent) gegeben, und der meinte das sei kein Problem über nacht.

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Basaseachic. Ich kam recht früh weg in Cuidad Obregon. Es ging dann über Hornos, Rosario, Nuri, San Nicolas nach Basaseachic. Die Fahrt ging erst auf einer guten Straße auf der ich 2 tote und eine lebendige Schlange gesehen habe hinauf auf über 2000 m Höhe. Es ist viel Land und Viehwirtschaft zu sehen. Die Landschaft wurde mit zunehmender Höhe grüner und hier oben gibt es jede Menge Sägewerke. Die Leute sind ländlich freundlich. Es war eine anstrengende Fahrt, weil der Weg auf der Karte kurz erscheint, aber durch die Serpentinen viel länger ist und teilweise nur recht langsam zu fahren geht. Abends fand ich einen Platz in Basaseachic und kochte. Da kamen mich 2 Pferde besuchen und wollten mit essen. Ich hatte noch altes Brot was ich Ihnen gab. Dann kam noch eine Kuh und 2 Hunde für die ich leider nichts mehr hatte.

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Creel. Vormittag habe ich Besuch von 2 Burschen bekommen, die mein Auto bewunderten und ein bisschen ratschen wollten. Leider ist mein Spanisch zu schlecht, und ich denke die Leute hier reden auch ein bisschen Dialekt. Anschließend bin ich in den Parque Nacional Cascadas de Basaseachic. Dort musste ich eine halbe Stunde durch den Wald wandern um zu dem Wasserfall zu kommen. In dem Park war ich ganz allein. Der Wasserfall hatte wenig Wasser, aber der Park war sehr schön und natürlich. Die ungefähr 140 km nach Creel zogen sich wie vermutet wieder ziemlich hin. Der Weg verlief immer zwischen 2000 und 2700 m Höhe. Es hat tagsüber ca. 16-18 Grad und nachts 8 Grad. In Creel bin ich in einer Brauerei Abendessen gegangen und hab ein Bier getrunken. Um 17:45 Uhr war es schon dunkel und ich suchte einen Nachtplatz gleich neben den Bahngleisen. Die Heizung kann ich nun nachts gut brauchen.

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