Britisch Columbia

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Chillen am Lagerfeuer

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Die schneebedeckten Berge rücken näher.

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Whistler ist ein sehr touristischer Ort. Die Preise für Übernachtungen letztes WE lagen bei 600 CAD (ca. 400,-€)

Ich wollte ein Mountainbike ausleihen. Die wollten 150,- CAD da habe ich es lassen.

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In Whistler ca. 150 km nördlich von Vancouver fanden 2010 die olympischen Winterspiele statt.

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Der Berg ruft…

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Mit Sandalen bin i a no ned Skilift gefahren.

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Leider hat vor 3 Tagen die Skisaison aufgehört, sonst hätte ich mir schon ein paar Bretter ausgeliehen. Im Juni gehts dann am Gletscher wieder zum Skifahren.

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Die Fahrt nordwärts ist wunderschön. Es geht an Flüssen entlang und an schön gelegenen Seen. Es sind ca. 700 km nach Prince George

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Das ist mein Pick up. Nur nicht so gepflegt :-)

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Und es kam wie es kommen musste. Es machte bumm, und der reparierte Schlauch war wieder herunten.

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Das passierte genau in der Mitte von nichts. Ich schaffte es noch mit langsamer Fahrt bis zu 2 Häusern. Es kam ein freundlicher Österreich-Canadier heraus der mir half den Schlauch wieder zu befestigen.

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Tja, das hielt ungefähr 7 km. Dann war er wieder ab. Was tun? Hier sind nun gar keine Häuser mehr. Ich fuhr ein bisschen von der Strasse ab hinter einen Erdhügel und kochte erst mal zu Abend. Ich wollte den Motor auskühlen lassen, so das ich besser dran arbeiten kann.L1130704

Am anderen Tag in der Früh hab ich dann den Schlauch ausgebaut und selber geflickt. Mal schauen wie lange der hält?

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Das sind all meine Ersatzteile und Werkzeug. Leider habe ich keinen solchen Schlauch dabei. Also daheim fahr ich tausende von km und nichts passiert. Hier fahr ich 800 km und ich bin schon das 3. mal liegen geblieben.

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Na schaut doch ned soo schlecht aus.

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Geschafft. Ich bin gerade in Prince George angekommen und schreibe nun den Blog im Touristen Center.

Vancouver Island

Es schaut nicht nach einer langen Strecke aus, die ich auf der Insel zurück gelegt habe. Aber das Land eine unglaubliche Größe hat, bin ich immerhin 500 km schon auf der Insel unterwegs.

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Des geht ja schon gut los. Ich bekam den Wagen einfach nicht richtig zum laufen. Ich habe mehrfach mit meinem Mechaniker Reinhold Ettl (den ich sehr empfehlen kann) aus der Oberpfalz per whats app telefoniert. Leider bekamen wir es nicht hin. Also gut, es musste ein VW Händler her. Auf der Insel gibt es mindestens 5. Ich bekam bei einer Werkstatt gleich einen Termin und wir schauten nach, an was es liegt. Es war ein Schlauch mit einer Beschädigung. Der Chef der Niederlassung hat das Teil ausfindig gemacht, musste aber einschränken, das er es in Canada nicht bestellen kann, weil mein Auto offiziell gar nicht hier sein dürfte. Ich sollte es mir per express aus Deutschland zuschicken lassen. Nun mit Express habe ich ja schon meine Erfahrungen gemacht. Weiter ist noch die Batterie für die Campingausstattung kaputt. Diese gibt es hier, müsste aber bestellt werden. Also bestellte ich die Batterie (was einen Tag dauert) und in der Zwischenzeit hat mir ein Mechaniker den Schlauch geflickt. Mal schauen wie lange das hält.

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Nun, es gibt auch gute Nachrichten, mein Brief aus Deutschland ist nach immerhin einer Woche angekommen. Somit werde ich heute erst mal die Batterie einbauen lassen, dann auf die Fähre um ans Festland zurückzukehren. Um dann gleich morgen in der Früh nochmal zu schauen, ob nicht doch eine Versicherung möglich ist. Und dann hoffentlich endlich das ich los legen kann um in den Norden zu fahren.

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Vone Sooke bin ich ins Hochland nach Lake Cornichan gefahren, wo ich einen super Campingplatz gefunden habe.

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Vancouver Island hat viel Wald und dieser wird seit jeher genutzt. Es wird viel Holz geschlagen und früher mit Zügen heute mit LKW und Schiffen transportiert

Hurra das Auto ist da!

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Am 6. Tag in Vancouver konnte ich endlich mein Auto abholen. Dazu musste ich mit Metro und Bus in der 2,3 Mio Stadt in ein Gewerbegebiet fahren, um bei einem Warehouse (welches für mich nicht so vertrauenswürdig aussah) mein Auto abzuholen. Es war ein sehr freundlicher Mann, der mir mit einer Unterschrift auf einem DIN A 5 Blatt mein Auto übergab. Alle Scheiben waren unten, da vermutlich die Dekonterminierung ein bisschen auslüften brauchte.

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Ich fuhr wieder in die Stadt. Um das Auto versichern zu können, hat mir Michaela per Express meinen KFZ Brief zugesandt. Dieser sollte in 48 Std. hier sein. Dies ist 50 Std. her. Somit nix wie hin. Leider war kein Brief da und die freundliche Dame sagte, das die Post morgen (Samstag) nicht arbeiten würde. Und am Montag noch dazu ein Feiertag ist. Ich entschied bis morgen zu warten und noch mal nachzufragen.

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Ich fand eine kleine Brauerei in der ich zu Abend aß. Leider blieb es nur bei einem Bier, da das 0,33l hier 9,25 CAD zzgl. Tax kostet. Dafür habe ich gleich vor der Brauerei übernachtet und konnte von meinem Parkplatz aus das WLAN der Brauerei nutzen. :-)

Am Samstag bin ich zu einer Autowerkstatt “Canadian Tires” welche die Inspektion (Art TÜV) bei meinem Auto für die Zulassung und somit für die Versicherung macht. Da bekam ich die Auskunft, das mein Auto bis jetzt in Canada noch nie zugelassen wurde und somit eine extrem aufwendige Erstabnahme anfallen würde. Des weiteren ist noch eine Gasanlage verbaut, welche diese Werkstatt gar nicht begutachten könnte. Es stellt sich für mich fast schon unmöglich da das Auto zu versichern. Ich denke das Beste wird sein, ich fahr einfach mal ohne Versicherung und schau ob ich es in Alaska (USA) leichter habe. Zumindest wären sicherlich die Nummernschilder von Alaska exotischer.

Da meine Post auch heute nicht ankam, entschied ich die Zeit zu nutzen um ein bisschen die Gegend zu erkunden. Ich nahm die Fähre und fuhr nach Vancouver Island.

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Schneeweisse Berge sind ein schönes Panorama.

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Vancouver vom Meer aus.

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Traumhaft schön.

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Ich kam mit der recht großen Fähre nach 1:40 Std. Fahrt auf Vancouver Island in Nanaimo an.

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Viel Verkehr wird über Wasserflugzeuge abgewickelt.

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In der Nähe von Ladysmith übernachtete ich einfach auf einem Parkplatz mit Meerblick. Den ganzen Abend über kamen Jugendliche mit Ihren aufgemotzten Pick Ups um sich hier zu treffen. Am anderen Tag (Sonntag)war meine Überraschung groß, als auf meinem Parkplatz ein Oldtimertreffen war. Ich wurde mehrfach angesprochen, ob ich mein Auto verkaufen würde. Auf einem Rundgang traf ich Hans, ein älterer Deutsch Kanadier der bereits 1951 ausgewandert ist.

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Die Ortschaft Chemainus wirkt wie eine Filmkulisse, ist aber alles “echt”.

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Meine 3. Nacht im Auto verbrachte ich nachdem ich Viktoria besichtigt habe auf einem Campingplatz in der Nähe von Sooke. Ich hoffte auf WLAN dort um meinen Blog schreiben zu können. Leider gab es keines. Ich habe mit dem Bus noch so meine “Anfangsschwierigkeiten” so habe ich im Auto leider keinen Strom. Das Auto zeigt auch noch Fehler an bei dem Zündsystem und beim Abgassystem. Das kommt daher, weil auf der Fähre nach Canada die Batterie abgeklemmt wurde und ich somit nun Fehlermeldungen bekomme. Darauf bin ich vorbereitet und habe mir in Deutschland ein Programm über VW besorgt, um die Diagnose selbst machen zu können.

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Da die Versorgung mit Campinggas in Amerika anders ist als in Europa habe ich meine Kocher zuhause gelassen und habe mir hier einen neuen gekauft. Hier ist die “Entjungferung” mit Schwammerln und Erdäpfel.