Costa Rica nach Panama mit Michaela

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Manuel Antonio National Park. In Jaco gingen wir morgens an den Strand und erfrischten uns im Meer. Wir fuhren nach Manuel Antonio. Dort hatten wir Pech, denn der Nationalpark hat montags geschlossen. Wir buchten uns somit eine geführte Tour für morgen früh um 8 Uhr. Michaela las mir vor, das Costa Rica größer ist als die Schweiz, aber kleiner als Bayern. Wir fanden einen Nachtplatz hinter einem Hotel für 10 USD. Dafür dürfen wir die Toiletten und WLAN benutzen aber nicht den Swimmingpool.

Abends kamen die Mosquitos, so das wir uns schnell ins Auto verzogen, in dem es recht „warm“ war.

Sarchi. Um 8.00 Uhr startete unsere Tour in den Park de National Manuel Antonio. Montags war der Park geschlossen und es war sehr still und einsam. Wir waren sehr überrascht, dass so viele Besucher am Dienstag da waren. Wir standen in langen Reihen an um den Eintritt in den Park zu passieren. Unsere Guide hatte ein Fernrohr dabei. Ohne ihn hätten wir vermutlich sehr weinige Tiere erspäht. So sahen wir Faultiere mit und ohne Baby, Spinnen, Libellen, Vögel, Frösche, Eidechsen, Rehe und Affen. Im Park war ein wunderschöner Strand. Nach unserer Tour blieben wir zwei Stunden an dem herrlichen Strand. Nach unserem Mittagsessen fuhren wir über die Berge nach Sarchi, der Stadt mit den Ochsenwagen. Für die 170 km brauchten wir gut 3 Stunden. Sarchi liegt auf 1000 m Höhe und somit war die Nacht, welche wir in einer Seitenstraße in einem Wohnquartier verbrachten angenehm kühl.

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La Fortuna. Vormittags haben wir uns Sarchi angeschaut und sind an einem Souvenirladen eingekehrt. Dann fuhren wir zum Vulkan am Arenal See. Das warme schöne Wetter bot eine bilderbuch Landschaft. Am Wasserfall La Fortuna gingen wir die 500 Stufen hinunter und nahmen ein Bad im klarem und kühlem Bergwasser. Abends kamen wir zu einem kleinem Campingplatz an dem eine freundliche Frau uns einen Platz gab.

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Cahuita. Vormittags fuhren wir nach Heredia, wo wir mit Raquel und Ihrer Familie einen Besuch ausgemacht haben. Wir wurden sehr freundlich empfangen und wurden zum Mittagessen eingeladen. Raquel war als Austausschülerin in Dachau und spricht gut deutsch. Auch Ihr Vater Ernan spricht gut deutsch, da er ein Stipendium in Deutschland gemacht hatte und lange bei Siemens gearbeitet hat. Nachmittags fuhren wir weiter nach Puerto Limon und dann noch nach Cahuita. Dies liegt an der Karibik und weil Osterwochenende ist, ist hier der Teufel los. Die Strände sind voll und wir hatten viel Glück, das wir auf dem Campingplatz Maria noch angenommen wurden.

Heute überschritten wir die 40.000 km Grenze welche ich bis jetzt bereits zurück gelegt habe.

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Viejo de Talamanca. Wir blieben bis Mittag am Campingplatz und fuhren dann weiter nach Puerto Viejo. Dort gelangten wir in eine kleine Strandstraße in der voller Stau war. Es setzte Regen ein und somit flüchteten massig Leute vom Strand und jeder fuhr los. Es dauerte eine Stunde bis wir zum Campingplatz kamen. Der Regen dauerte den ganzen Nachmittag an. Wir kochten uns einen schönen Karfreitagsfisch und genossen trotzdem den Abend.

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Bocas del Torre. Nach einer regnerischen Nacht am weißen und schwarzen Karibikstrand Purto Vijeo verließen wir vormittags das Surfer- und Strandparadies. Die Menschen sind dort wieder größer und die Hautfarbe dunkler. Beim Puma Rescue-Center fotografierten wir den grünen Frosch mit roten Augen. Der Frosch steht für das gesamte mittelamerikanische Gebiet. Über steinige schmale Straßen querten wir entlang den Quiquita Bananenplantagen Costa Rica bis zur Grenze nach Panama. Ein großer blauer Schmetterling begleitet uns ein Stück unseres Weges. Wir wählten den kleinern Grenzübergang Sixola. Die Grenzbeamten sahen zufällig unseren Polizeibericht. Sie waren ganz außer sich, dass wir überfallen wurden. Wir trafen zwei Deutsche Backpacker aus Ulm und Koblenz. Andreas und Theresa, zwei Studenten, Sie fuhren bei uns bis zur Hafenstadt Almirante mit. Der Übertritt über die Grenze kostete 25 USD Versicherung, 3 USD Fumigation und 10 USD Steuern. Es dauerte zwei Stunden und wir verloren eine Stunde durch die Zeitverschiebung. In Costa Rica haben wir gesamt 1600 km zurückgelegt und somit am meisten erkundet in den mittelamerikanischen Ländern. Wir wählten einen kleinen Feldweg für die Strecke nach Almirante. Wir überquerten drei Eisenbrücken. In der letzten Brücke fehlten einige Querverstrebungen, uns war dabei nicht wohl. Peter und der Bus schafften jedoch die Überfahrt mit Brafour, Gott sei Dank! Um 16.30 Uhr stellten wir den Bus in einen gesicherten Parkplatz und packten unsere Badesachen für die Überfahrt nach Bocas del Torre. Das kleine Fährboot brachte uns bei Regen nach ca. 35 Minuten Fahrt zu den Inseln, die Christoph Columbus entdeckte. Karibische Musik empfing uns, wie auch in den Tagen davor. Nachdem wir einige Hotels checkten, entschieden wir uns für das Hotel Schwan Cay, 4 Sterne mit Pool. An der Rezeption buchten wir für morgen einen Tagesausflug an die schönsten Plätze der Lagune. Wir duschten uns, was herrlich war und gingen sehr fein bei einem kleinen französischen Lokal Hummer essen. Wir tranken unseren Champagner bei einem kleinen Feuerwerk und saßen bei Vollmond auf der Terrasse über dem Wasser des Boca del Torres Atoll. Die Ostersamstagnacht wurde für eine Party ab 24.00 Uhr mit einer Bühne im Park hergerichtet. Lateinamerikanische Musik klang über die Stadtmitte. Miss Panama 2018 hatte ihren großen Auftritt. Wir tranken noch einen Cuba Libre.

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Weg durch Costa Rica

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Grenzübertritt nach Panama

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Die schlimmste bis jetzt gefahrene Brücke.

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Unsere Anhalter

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Miss Panama, nur welche wohl?

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Bocas del Tore. Nach unserem Frühstück wurden wir von einem Shuttlebus um 9.30 Uhr abgeholt. Wir starteten unsere Tagestour mit dem kleinen Boot Wind Star. Unser Kapitän, Miguel brachte uns erst nach „Hollywood“. Vom Boot aus konnten wir im glasklaren türkisfarbenen Meer zahlreiche große Seesterne erblicken. (Walk of Fame) Weiter fuhren wir nach Cayo Coral und konnten Brotzeit besorgen. Am Cayo Zapatilla erwartete uns ein Paradies. Weißer Sandstrand mit unendlich vielen Palmen luden uns zum Baden und Sonnen ein. Wir schnorchelten und sahen die bunte Vielfalt der Meerestiere und Fische. Strahlend blauer Himmel und Sonne verwöhnte uns den ganzen Tag. Um 14.00 Uhr steuerte unser Boot zum Lunchplatz. Wir tranken unser erstes Bier aus Panama, dass sehr gut schmeckte. Nachdenklich machte uns, dass in Panama alles mit US Dollar bezahlt wird. Die eigene Währung wird nicht benutzt. Bei der Rückfahrt schnorchelten wir noch mal im Hollywood. Weiße Seesterne, Krebse und hunderte gelber Seesterne machten sich im Atoll breit. Ein wunderschöner Urlaubstag endete nach Ankunft und eine Bad im Pool, bei einem japanischen Essen und einem Pina Colada.

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Playa Las Lajas. Das Taxiboot brachte uns zurück nach Almirante. Unser Auto erwartete uns unversehrt. Über die Berge starteten wir in Richtung Pazifik Küste. Wir kamen nicht weit, da einige Bergbauern eine Straßenblockade mit Sitzstreik und Baumstämmen errichteten und somit die einzige Strasse Richtung Panama City blockierten. Wir warteten ca. 3,5 Stunden bis Regierungsvertreter den Streik besänftigten konnten. Beim Versuch einen Krankenwagen durch die Blockade zu schleusen, versuchte ein PKW zu folgen, der prompt auf die Ambulance auffuhr. Es entstand ein Verkehrskaos vor den Streikenden. Die Presse erschien und zahlreiche Busse hielten direkt vor den Baumstämmen. Touristen und Einheimische wechselten die Seiten zu Fuß und Gepäck wurde von den Dächern abgeschnallt. Die Busse füllten sich wieder, auf der jeweiligen gegenüberliegenden Seite, und fuhren wieder ab. Unser Weg führte weiter über Boquete, einem Bergdorf. Die Fahrt ging über eine wunderschöne Berglandschaft mit grasenden Kühen. Bei Sonnenuntergang erreichten wir Playa Las Lajas und der Pazifik lag mit seinen rauen Wellen vor uns. Im Lokal mit Meerblick trafen wir zwei Schweizer, Jaqueline und Freddy. Sie sind bereits seit 1,5 Jahren unterwegs und wir ratschten bis spät in die Nacht mit 1 USD Bieren.

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Panama City. Ein Hahn weckte uns sehr früh, wie auch in den vergangen Tagen. Hühner oder Hunde sind die zuverlässigsten Wecker. Bereits beim Frühstück war es über 30 Grad. Wir plauderten noch mit unseren Schweizer Nachbarn und brachen zu unserer langen Fahrt nach Panama City auf. Seit Tagen begleitet uns dabei unser liebgewordenes Hörbuch „Der Medicus“. Zum Mittagessen hielten wir in Santiago, eine Industriestadt bei 36 Grad Hitze. Die Panamericana 1 ist eine vierspurige Autobahn. Oft erinnert die Landschaft an die Vereinigten Staaten. Spätestens nach 30 Kilometer kann man sicher sein, dass eine Radarstreife am Straßenrand blitzt. Trotzdem die PA 1 eine Autobahn ist, laufen dort auch Schulkinder nach Hause, Gauchos kommen mit Pferden entgegen oder auch Radfahrer nutzen die Straße. Wir fuhren die letzten zwei Tage 580 km. Wir übernachten an einem National Park in der Nähe des Panama Kanals, dort wo das Servicepersonal uns einen Platz zugewiesen hat. Unser Dankeschön waren drei Dosen Bier.

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