Campeche, Mayas in Uxmal, Flamingos bis Merida

 

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Palenque. Es hat Seltenheitswert und ist ein Genuss auf einem Campingplatz zu sein. Es ist sicher, es gibt Toiletten, ein Restaurant und Wlan. Deshalb habe ich heute den ganzen Tag gefaulenzt, bin in den Ort gefahren um Gemüse, Obst und Brot zu kaufen, habe gekocht und viel gelesen. Neben mir nächtigen 3 Autos aus Argentinien. Sie haben sich erst unterwegs getroffen. Mit denen ich gesprochen habe fand ich heraus das Sie bereits 13 Monate unterwegs waren und das Sie keine Problem in Nicaragua, Honduras und El Salvador hatten. Sie benützen auch einen App namens „I-Overlander“. Dort sind oft sichere Nachtplätze zu finden. Ich habe mir dieses App auch runter geladen. Es war auch interessant zu erfahren wie Sie um das „Darien Gap“ gekommen sind.

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Campeche. Die 340 km von Palenque nach Campeche gingen recht flott. Ich kam vom Bundesland Chiapas über Tabasco ins Bundesland Campeche. Die Strecke verlief auf flachem Gelände mit meist schnurgeraden Straßen. Die Landschaft wurde von landwirschaftlicher Viehhaltung und ausgedehnten Weiden geprägt, auf denen durchaus Rinder und Pferde sich eine Wiese teilten. Da ich nun nur noch auf einer Höhe von 10 bis 30 m.ü.M. bin ist es mit guten 30 Grad wieder ziemlich warm geworden. Campeche hat eine schöne Altstadt mit einer Stadtmauer und ein Fort. Die Fahrt kreuzte das Land wieder und nun bin ich am Golf von Mexico. Abends flanierte ich noch ein bisschen durch die Altstadt und suchte mir wie jeden Abend einen Nachtplatz vor einem Einkaufsmarkt.

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Uxmal. Vormittag schaute ich erst mal ausgiebig die 220.000 EW Stadt Campeche mit Ihrem schönem historischem Altstadtkern an. Die meist sehr gut erhaltenen Stadtmauer mit Ihren Verteidigungserkern erinnert an ein Fort. In einem Comedor ging ich günstig Mittag Essen und dann ging es ins 140km weit gelegene Uxmal. Die Straßen waren in flachem Gelände meist schnurgerade und gut und schnell zu fahren. Leider überfuhr ich dabei meine erste Schlange auf der Reise. Es ist ein bisschen schwieriger auszuweichen, weil eine Schlange viel länger ist als ein Eichhörnchen. Das Ziel von Uxmal sind die Pyramiden. Die wieder mal sehr beeindruckend gewesen sind. Als ich Abends auf dem Parkplatz geduscht habe und meine Aussenküche aufgebaut und zu kochen begonnen habe, kam ein Auto mit einem Mitarbeiter des Pyramidenparks. Da dachte ich: Oh, jeh, jetzt muss ich hier wohl weg. Der Mann hielt seinen Wagen neben meinem, stieg aus und sagte: Prost mit Deinem Bier! Wo sind die Weisswürste? Mir verschlug es die Sprache. Dann fragte er mit seinem ausgezeichnetem Deutsch: Kommen Sie aus Dachau? Da sagte ich: Ja! Kennen Sie Dachau? Da sagte er: Ja, ich habe 2 Jahre in Karlsfeld bei der MAN gearbeitet. Also sooo klein ist die Welt! Michael gab mir noch seine Visitenkarte und meinte: Wenn ich irgendwo in Mexico Schwierigkeiten hätte, dann solle ich Ihn anrufen. Später kam noch ein anderer Mitarbeiter und meinte ich könnte hier nicht übernachten, ich solle an den Parkplatz weiter unten hin fahren, das würde jedoch 131 Pesos, 6,50 € kosten. Nun ich fand nur einen abgesprerrten Parkplatz mit einer Kette davor, die ich kurzerhand abhängte, rein fuhr und hinter mir wieder zu hängte, mal sehen, ob der Mann diesen Parkplatz gemeint hat, oder ob ich noch mal umparken muss.

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Celestun. Am morgen bin ich über eine Wiese gegangen, da kam ein Meter vor mir aus einem kleinem Gebüsch ein ca. 80 cm lange Riesenechse raus gesaust. Ich weiss nicht wer sich mehr erschrocken hat, ich oder die Echse. Die Fahrt nach Celestun ging über Dörfer auf dem flachem Land, schnurgeraden engen Straßen auf denen ich immer wieder Motorradtaxis überholen musste. Celestun liegt wieder am Meer an einer Lagune. Hier hat es Flamingos. Die Flamingos bekommen Ihre schöne rosarote Farbe durch die roten Algen in der Lagune. Abends um 16 Uhr fragte mich ein Mann, ob ich mit einer Grupper raus zu den Flamingos fahren will. Für 400 Pesos (20,-€) fur ich mit. Leider kamen wir nicht sehr nahe an die Tiere ran. Am Zocalo ging ich noch Abendessen und parkte dann bei einem anderem Bootsanlegesteg auf dem Parkpatz.

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Celestun. In der Früh, als ich noch beim Frühstück saß, kam ein Pärchen aus Grafing an den Bus und fragte mich, ob wir uns ein Boot teilen wollen um die Flamingos zu sehen. Da ich mit der Tour gestern nicht zufrieden war fuhr ich mit. Diesmal kamen wir viel näher an die wunderschönen stolzen Tiere heran. Es war eine sehr idyllische Fahrt, die auch durch den Mangrovenwald führte und wir zu einer glasklaren Süßwasserquelle kamen. Die Fahrt nach Merida waren nur etwa 90 km und gingen in flotten 1,5 Std. Merida ist Hauptstadt von Yucatan und ist eine Kolonialstadt mit ca. 750.000 EW. Nach dem Stadtplatz besuchte ich noch ein Museum und flanierte ein bisschen durch die Stadt.

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Merida, Hauptstadt von Yucatan

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