San Cristobal, Aguas Azul und Palenque

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San Cristobal de las Casas. Die Stadt mit Ihren 120.000EW ist zu Recht das touristische Zentrum Chiapas. Ich ging ausgiebig frühstücken um nach einem Besuch auf dem Markt und einer kleineren Erundungstour durch die Stadt wieder zum Abendessen bei schöner Live Musik zu gehen. Als ich um 21 Uhr zu meinem Auto kam stellte ich fest, das der Kulturtreff vor dessen Türe ich parkte am heutigem Freitag voll mit Besuchern war.

Die nächsten 3 Stunden wurde mein Auto ständig gewackelt weil sich Leute dagegen gelehnt haben. Aber so um Mitternacht wurde es ruhig und ich schlief gut. Bis ich um 2:20 Uhr aufwachte, weil das Auto wieder gewackelt wurde. Diesmal von 2 französischen, angetrunkenen Hippimädchen. Wobei doch eine glatt vermutlich über die Räuberleiter der anderen auf das Dach von meinem Bus stieg. Sie rufte jemandem um den Kulturtreff wieder auf zu machen. Da schnappte ich mir meine Taschelampe und sprang aus dem Auto. Ich schrie die beiden Mädchen an. Die eine auf dem Auto meinte Sie habe doch gar nichts gemacht. Ich verlangte das sie SOFORT von meinem Bus stieg.

Nun dies war nicht die ruhigste Nacht und ich beschloss mich morgen woanders hin zu stellen.

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San Cristobal de las Casas. Heute machte ich eine kleine Erkundungsfahrt nach San Juan Chamula. Dies ist ein indigenes Dorf nur etwa 8 km nördlich. Dort hat es eine Kirche die den christlichen mit dem indogenem Glauben verbindet. Leider war in der Kirche das fotografieren verboten. Aber es waren sehr viele Leute drin. Die meisten von Ihnen hatten Kerzen dabei und stellten diese auf dem Boden auf und beteten davor. Es war fast surreal. Die Kirchen war teilweise mit Heu ausgelegt und hatte große Stoffbahnen im Gewölbe. Die Seiten der Kirche waren ausgestaltet mit Holzkästen in denen sie Heiligenfiguren zur Schau stellten. Davor standen Tische mit hunderten von Kerzen. Die indogenen Mexicaner kamen mit Ihrer volkstümlichen Kleidung. Die Frauen und Männer mit meist schwarzen Schaftspelzen. Nachmittag fröhnte ich wieder den kulinarischen Genüssen und ging wieder ausgiebig essen.

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Cascadas Agua Azul. Die Straße nach Palenque sollte nach Aussagen der Österreicher die ich getroffen habe gesperrt sein. Im Touristeninformationsbüro hat mir die nette Frau mitgeteilt, ich sollte mich bei der Polizei erkundigen. Da ich nichts näheres in Erfahrung bringen konnte, dachte ich fahr mal los und schau selber nach. Nach ca. 35 km hat mich ein Taxifahrer angehalten und gesagt, das es auf dieser Strecke nicht weiter geht. Es kam gerade ein Kleinbus vorbei und der Taxler meinte ich solle Ihm nach fahren, er würde mir den Abzweig deuten. Nach ca. 10 km retour deutete der Kleinbusfahrer mir den Abzweig und ich für über kleine Dörfer mit traditionell gekleideten Leuten. Es ging über den Ort Chanal, Altsamirano nach Occosingo. Dort war ein Pferderennen, an dem ich stoppte und bei einem Bierchen zuschaute. Dann ging es noch vorbei an einem Wasserfall und wunderschöner Berglandschaft. Die knapp 200 km Strecke bis nach Cascadas Agua Azul habe ich in gut 6 Stunden gefahren. Ich muss sagen bis jetzt gefällt mich Chiapas hervorragend. In Agua Azul musste ich 30 Pesos 1,5 € Eintritt bezahlen, und es wurde mir erlaubt zu campen. Ich kochte noch schön zu Abend und genoss die warmen Themperaturen auf nur noch gut 300m Höhe.

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Palenque. Dem Rauschen letzter Nacht nach zu beurteilen erwartet mich heute ein etwas größerer Wasserfall. Tatsächlich verschlug es mir bei dem Anblick der hunderten von großen und kleineren Wasserfälle, die „Cascadas de Agua Azul“, fast die Sprache. Man kann es fast mit „Foz die Iguazu“ in Brasilien vergleichen. Die terassierten Wasserfälle waren wunderschön und ich verbrachte ein paar Stunden um diese abzugehen. Nach einer Brotzeit in meinem Auto fuhr ich weiter nach Palenque. Dies ist die viert größte Majastätte. Die Hochzeit dieser Kultur war von etwa 400 n.Chr an. Es sind nur 2 % von Palenque überhaut erst ausgegraben. Es soll eine Stadt mit über 40.000 EW gewesen sein und wie von den Mayas ja hinlänglich bekannt mit einer überragenden Kultur und überragendem Wissen.

So viele hochkarätige Eindrücke an einem Tag das war schon super. Abend steuerte ich einen Campingplatz an. Der kostete 2,-€ und hatte sogar WLAN. Dem Tourismus sei Dank.

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