Zurück in Mexico City

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Am 12.12.17 bin ich wieder mal nach Hause geflogen. Es gefällt mir gut, die lange Reise mit „Heimatbesuchen“ zu unterbrechen und mal wieder durchzuschnaufen. In Dachau hatte ich noch genügend Zeit mich auf Weihnachten vorzubereiten und genoss die Zeit mit meiner Familie. Ich habe viel Zeit mit Michaela und mit Benedikt verbracht und habe mich langsam wieder auf die neue „Etappe“ vorbereitet. Mit im Gepäck eine mit Leo selbst gebaute Außendusche, die ich noch versuchen muss an mein Auto anzubringen. Dies ist leichter gesagt als getan, denn die Dusche wiegt voll ca. 30 kg und mein Auto hat ein Hubdach für das obige Bett. Nach den schönen Tagen daheim ging es am 21.01.18 wieder los. Michaela und Benedikt fuhren mich zum Flughafen.

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Heute ging es wieder nach Mexico. Mit im Gepäck hatte ich als neues „Spielzeug“ eine kleine Fotodrohne, eine Gopro Kamera und eine Außendusche für mein Auto. Diese habe ich mit Leo selbst gebaut. Der Flug ging über Atlanta nach Mexico City. Abends um 22 Uhr kam ich an und wurde von Martin und Frau K abgeholt. Sie staunten nicht schlecht über meine 2,20 Meter lange Dusche, welche ich im Sperrgepäck mit 85,-€ Aufpreis nach Mexico schaffte. Martin und ich tranken noch 2 Bierchen und ich bekam das alt gewohnte Bett auf der Ausziehcouch.

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Mexico City. Der erste Tag wieder in Mexico belohnte mich mit warmem Wetter. Mit Martin fuhr ich zu dem Reifenflicker, der mir bereits meine Nägel aus den Reifen gemacht hat um meine mittlerweile gelieferten neuen Reifen aufziehen zu lassen. Die neuen Reifen waren fast doppelt so schwer wie die alten. Das Profil ist bei den All-Terrain Reifen recht dick. Das klappte recht gut, so das wir am Nachmittag schon auf die Suche nach einem Schlosser für den Anbau meiner von Deutschland mitgebrachten Dusche machen konnten. Der Mann wollte dafür 60,-€ haben was mir zu teuer und auch nicht wirklich erfolgversprechend aussah. Abends machte Martin Käsekartoffeln und ich ging aufgrund der 7 Std. Zeitverschiebung recht früh zu Bett.

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Mexico Stadt. Heute ging es also um den Anbau meiner mit Leo in Deutschland selbst gemachten Außendusche. Diese besteht aus einem schwarzem Rohr, so das die Sonne das Wasser aufheizen kann. Mit Martin fuhr ich erst mal zur Tankstelle wo wir das Rohr probefüllten und mit Luftdruck unter Druck setzten. Leider war die Dusche am Ausgangsrohr undicht unter Druck. Vielleicht wurde es beim Verladen im Flug beschädigt. Nun hoffe ich , das das Leck ohne oder mit weniger Druck dicht hält. Dann habe ich in der Bäckerei Halter gebogen und diese probehalber am Auto montiert. Da es ein Hubdach ist, musste ich das Rohr soweit nach außen verlegen, das es viel Druck auf die Kederleiste ausübte und ich befürchtete, das beim der ersten größeren Schlagloch meine Dusche am Boden liegen würde. Nun versuchte ich das Rohr mit 2 Rohrschellen am Dach selbst zu befestigen und hinten an den Dachträger fest zu zurren. Bei diesem Versuch hatte ich mehr Vertrauen in die Statik. Ich besorgte mir noch 2 dicke Gummistücke das meine Dusche vom Lack des Daches trennen soll und nun bin ich gespannt, wie lange meine Konstruktion hält und wie es hin haut. Abends machte ich Fischfilets mit Kartoffeln.

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Mexico City. Auf dem Weg zur Bäckerei habe ich einen Tope (Asphalthügel) in der Straße um die Autos auf Schrittgeschwindigkeit abzubremsen übersehen. Ich hatte das Gefühl wie wenn in einem Hollywoodfilm ein Auto komplett abhebt. In der Bäckerei habe ich meine Außendusche endmontiert. Dann sind Martin und ich Taccos essen gegangen. Anschließend besorgte ich noch einen massiven Wagenheber, einen kleinen Kopmressor für meine Dusche und noch weitere Dinge für meine Reise. Dann holten wir Barbara von der Schule und fuhren Essen. Anschliesend ging ich in ein Museum, welches von einem reichem Mexicaner gestiftet wurde. Abends schaute ich mit Martin noch die möglichen Routen durch auf welchem Weg ich nach Süden fahren könnte.

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Mexico City. Habe heute wieder ein bisschen Zeit in meinen Bus investiert. Leider konnte ich die Stromzufuhr zu meinem Trackimo nicht reparieren. Als wir Barbara von der Schule geholt haben, hat es sturzartig angefangen zu regnen. Es waren einige Straßen überschwemmt. Als wir wieder Richtung Bäckerei kamen waren ganze Straßenzüge dunkel und Martin wurde bange, das die Bäckerei ohne Strom ist. Als wir zur Bäckerei einbogen gingen die Straßenlampen und Martin atmete auf. Dann haben wir einen Brezenteig gemacht und Brezen gedreht. Abends hat Martin seine Vermieterin und eine weitere schweizer Frau zum Essen eingeladen und ich habe Lachs gekocht und als Nachspeise Apfelkrumble mit Vanilleeis.

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