Wilde Tiere in den “Northern Rockys”

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Watson Lake nach Fort Nelson. Die 500 km lange Straße führt über die „Northern Rockys“. Die Berge sind eine willkommene Abwechslung. Es gibt jede Menge Tiere die man vom Straßenrand aus beobachten kann. Auch die Bisons sind wild. Denn die wenigen Menschen hier ernähren sich vielfach von der Jagdt. Dafür sind die Tiere ob Bären, Ziegen oder Bisons wenig scheu. Die steinigen Felswände über Gebirgsbächen sind ein wunderschönes Panorama. In Fort Nelson gibt es 4000 EW. Das ist eine vollversorgte Stadt. Das gefällt mir und ich ging nachmittags gleich in das Hallenbad. Allerdings abends wird es ruhig. Es gibt nur ein Pub.

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Fort Nelson. Das Städtchen hat neben einem stattlichem Touristinfobüro auch ein Museum. In diesem wurde alles gesammelt, was es gab. Heute am 01.07. ist Nationalfeiertag in Kanada. Und es ist nicht irgendeiner sondern der 150. Geburtstag Canada´s. Im Radio höre ich diverse Auseinandersetzungen mit den Indianern der sogenannten „First Nation“, die kritisieren das „Ihr Land“ ja schon wesentlich älter ist.

Die Parade für die Feier war für die kleine Stadt angemessen. Das Wetter ist eher durchwachsen und kühl.

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Um mich herum auf dem Campingplatz ließen die Leute Ihre gigantischen Wohnmobile warm laufen und haben mich schon früh aufgeweckt. Nun, da ich ja schon wach bin, kann ich ja auch mal früh los fahren. So kam es, das ich die 380 km nach Fort St. John bis 13 Uhr geschafft habe. Auf dem Weg ist mir aufgefallen, das erstmals wieder Landwirtschaft und Viehzucht zu sehen war. Fort St. John ist hier mit rund 21.000 EW schon wieder in der Zivilisation. Da meine Erkältung und Husten nicht weg ging, erkundigte ich mich nach einem Arzt. Ich wurde an das Krankenhaus verwiesen. Dort ließ man mich 2 Std. warten. Als der Arzt kam wollte er 60 Dollar in bar, bevor er überhaupt anfing mich anzuschauen. Nun ich holte das Geld aus dem Auto und es konnte los gehen. Er diagnostizierte eine leichte Lungenentzündung und verschrieb mir Antibiotika.

Aber ich hatte das schon geahnt. Jetzt soll ich mich eine Woche schonen und es sollte auch kein Bierchen geben. Die Gesundheit verlangt Opfer!

Was mir hier voll auffällt ist, das es wieder dunkel wird. Es ist 23 Uhr und fast dunkel.

Daran muss ich mich erst wieder gewöhnen. Aber ich habe ja für meinen VW Bus extra eine LED Zusatzleuchte angebaut. Die ich somit schon noch brauchen werde.

Zur Zeit lese ich ein Buch von Dag Hammerskjöld er war UNO Generalsekretär und ein sehr aufrichtiger Mensch, was in den höheren Kreisen eher selten ist und den Mann teilweise einsam machte.

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Fort St. John. Ich habe auf dem Parkplatz von Walmarkt übernachtet. Dann bin ich in die Apotheke meine Medikamente holen. Anschließend bin ich Autowaschen gefahren. Dabei habe ich ein sehr verrücktes Dreirad gesehen. Ich ging noch Lebensmittel einkaufen und habe an meinem Fotobuch gearbeitet. Michaela hat mich per skype ermahnt das ich ja meine Medikamente nehmen soll und mich schonen soll. Am Auto sind die vorderen Reifen nach soviel Schotterstraßen mehr abgefahren als die hinteren. Die sollte ich mal tauschen. Hab mir für heute noch vorgenommen nach Dawson Creek zu fahren, was ungefähr die gleiche Größe hat wie Fort St. John. Es ist nur ungefähr eine Stunde. In Dawson Creek ist der Beginn des Alaska Hwy. Es gibt auch eine kleines historisches Dorf. Hier ist man sehr stolz auf die Kolonialisierung. Zumindest unter der neuen Bevölkerung. Ich habe noch einen der ersten Sonnenuntergänge fotografiert

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