Anchorage bis Fairbanks

Am zweiten Tag in Anchorage bin ich zum First Nation cultural Center gefahren und habe 3 Stunden verschiedenen Inuits bei Ihren Vorführungen zugeschaut und auch ein nachgebildetes Dorf besichtigt. Im Anschluss fuhr ich wieder in die Stadt zum Nationalmuseum wo ich im Auto erst mal Brotzeit gemacht habe. Dann ging ich bis 18 Uhr ins Museum. Es ging überwiegend wieder um die Inuits. Dann bin ich in einen Filmvortrag über die Polarlichter gegangen.  Da fällt mir noch ein ich habe im Flugzeug ein paar Burschen aus dem Allgäu getroffen, die den Mount Mc Kinley (6200m) hinauf steigen wollen. Sie haben auch Ski dabei mit denen Sie wieder runter fahren wollen. Einer erkläre mir, das Sie mit ca. 50 kg Gepäck starten müssen, da Sie Essen und Kochspiritus für 3 Wochen Aufstieg mitnehmen müssen. Sie wollen das Gepäck meist ziehen, aber wenn es steiler wird, müssen Sie mit 25 kg aufsteigen und es dann im Schnee vergraben, wieder hinunter und den Rest hoch holen. Eine ganz schöne Aufgabe. Aber die Burschen glaube ich wissen worauf Sie sich einlassen.

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mit Frühstücken und skypen habe ich mich vertrödelt, so das ich Nachmittag um 14 Uhr entschied nach Whittier zu fahren. Das ist ca. 1,5 Std südwärts. Es soll eine sehr schöne Fahrt sein, und da das Wetter hier in Anchorage bewölkt und schmuddelig war, hatte ich die Hoffnung, das das Wetter am Weg sich bessern würde. Dem war auch so. Die Fahrt war wunderschön am Meer entlang und auf der anderen Seite die Berge. Die Gletscher der Berge reichten bis ins Meer hinein. Durch einen Tunnel ging es nach Whittier. Von hier aus werden Touren angeboten um vom Meer aus die Gletscher zu sehen, wie diese in das Meer gleiten. Ich hätte dies gerne gesehen. Leider waren für heute die Schiffe schon weg. Ich müsste also bis morgen Mittag warten. Ich informierte mich über die Kosten. 139,- bis 179,- USD je nach Tour. Ich ging ein bisschen spazieren um die Berge und den Hafen auf mich wirken zu lassen. Das Wetter zog sich zu und somit beschloss ich doch wieder weiter zu fahren. Zurück in Anchorage ging es zum einkaufen, denn wer weiß, ob es in Fairbanks mit seinen 25.000 EW noch was gescheites gibt. Also bunkerte ich Lebensmittel für mind. Eine Woche. Erst Abends um 20:30 fuhr ich los. Bis ca. 23 Uhr. Dann blieb ich an einer schönen Stelle stehen um zu übernachten. Am anderen Tag um 9:30 nach eingem Frühstück und einer Rasur startete ich nach Fairbanks was noch ca. 380 km weg ist. Nicht allzu weit sah ich IHN Mc Kinley oder Mount Delani, den höchsten Berg Nordamerikas mit 6200 m Höhe. Eine beindruckende Grazie. Nach weiteren 4 Stunden kam ich in Fairbanks an und ging ins Toruistenzenter. Dort traf ich einen Italiener der sein Fahrrad mit Anhänger draußen hatte. Er ist schon seit 5 einhalb Jahren unterwegs und ist schon nach Russland bis Wladiwostock geradelt um dann mit der Fähre nach Japan überzusetzen und weiter zu radeln. Er war auch schon in Australien und ist von Argentinien nun hier oben. Er sagte er hat nun 67.000 km auf seinem Rad. Er will im Oktober in einem Jahr in New York sein. Aber vorerst will er auch nach Prudehoe Bay. Abends habe ich noch versucht über verschiedene Anbieter einen WLAN Hotspot selbst im Auto zu haben. Als ich mich entschied welches ich nehmen würde hat das Geschäft zu gehabt. Nun bin ich in einer Wirtschaft und schreibe Blog und Tagebuch.

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