Hazelton nach Whitehorse

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Den ersten Bären habe ich gar nicht weit von dem Campingplatz aus gesehen an dem ich übernachtet habe. Leider war ich da mit dem Foto nicht schnell genug. Auch einen schönen Wolf habe ich am Straßenrand gesehen. Nun hab ich bereits schon den 3. Bären gesehen und auch fest gehalten.

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In einem Indianerdorf in Kitwanga.

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Ich habe auf der 37er Hwy einen Abstecher (124km hin und retour) nach Stewart gemacht. Dabei kam ich an beeindruckenden Landschaften vorbei. Sogar an einem Gletscher.

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Stewart liegt am Pazifik. Das Meer ragt dabei 90 km in das Land hinein. Das Foto ist von Alaska aus gemacht. Ich kam ohne Kontrolle rein nach Alaska aber als ich 3 Std. später wieder raus fuhr wurde ich voll kontrolliert.

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Hier beginnt der Alaska Hwy. Aber er geht nicht weiter nach oben. Es führ keine Straße weiter. Also schön wieder zurück und die 37er weiter nach Norden fahren.

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Ich kann es gar nicht oft genug sagen, die Landschaft in Britisch Columbia ist wunderschön, wo man auch hinsieht.

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Heute bin ich weit gefahren. Das Wetter war so lala und die Strecke
gab nicht allzuviel her. Nun ich bin die letzten Tage auch verwöhnt
worden. Ich bin gerade noch mit nur noch der halben Reserve im
Tank zu einer Tankstelle gekommen. Ich werde künftig immer tanken
wenn ich an einer Tankstelle vorbei komme, egal wie viel oder wenig
in den Tank geht. Es gibt hier soviel Wald, das wir uns als Europäer
gar nicht vorstellen können. Ca. 1 Std. nach dem Tanken habe ich einen
Anhalter mitgenommen. Er war recht freundlich. Er wollte nur ca.
1,5 Std. mit fahren. Bis zur nächsten Kreuzung halt. Da war auch noch
eine Tankstelle, wo ich gleich wieder voll getankt habe. :-) Ein paar
Lebensmittel hatte die Tankstelle auch. Ich fragte nach Kartoffeln und
Butter. Da meinte der Tankwart das hat er nicht. Die nächste Möglichkeit
Lebensmittel ein zu kaufen kommt aber schon in 200 km!
Ich bin von 9:30 Uhr mit einer schönen Mittagsbrotzeitpause an einem
See, bis ca. 19:30 gefahren. Dann bin ich in Whitehorse angekommen.
Ich habe auf der Fahrt endlich nach 5 Tagen fahren den Bundesstaat
Britisch Columbia verlassen und bin in den Bundesstaat Yukon gekommen.
Whitehorse ist die Hauptstadt von Yukon und hat immerhin 26.000 EW.
Ich habe am Friedhofsparkplatz übernachtet. Da war es schön ruhig.
Heute ist der 01. Juni und ich habe lange geschlafen und in der Früh
um 10:30 mit Michaela geskyped. Denn daheim ist es 18:30 Uhr.
Dann bin ich los und habe mir zusätzliche Ersatzkanister für den Norden
gekauft. Sicher ist sicher. Am Nachmittag habe ich den Raddampfer
welcher heute ein Museum ist besichtigt. Dann habe ich im Besucherzentrum
wieder nach First Nation Kontakte gefragt. Ich wurde verwiesen an das
Council of First Nation. Dort wurde ich weiter verwiesen an das Kultur
Zentrum. Im Garten waren einige Indianer die ein “reinigendes Feuer”
unterhielten. Denn es kamen 2 Menschen durch einen Unfall ums Leben
und Sie sagten wir müssten Ihre Seelen befreien. Ich nahm daran teil,
und wurde von einem Indianer mit Rauch gereinigt und der andere
gab mir einen Tee für die innerliche Reinigung. Ich hatte mit Wil, einer
von Ihnen ein sehr gutes Gespräch über die Weltanschauung der Indianer.
Er sagte wir sollen nicht urteilen! Und es macht gar keinen Unterschied wie
andere handeln. Wir sind nur als Gäste auf dieser Welt und abgerechnet wird
sowieso nicht hier auf Erden. Nun, der Mann sagte mir, nach was ich schon all die Zeit in der ich hier bin gesucht habe. Ich bin sehr beeindruckt von
der Spiritualität dieser Menschen. Auf einem Foto in dem Kulturzentrum
las ich den Spruch: Ohne Land sind die Indianer Ihrer Seele, Ihres Lebens,
Ihrer Identität und Ihrem Sinn beraubt.
Wir könnten soviel von diesen großartigen Menschen lernen, die über 8000 Jahre hier gelebt haben und nichts zerstört haben, so wie wir.

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Irgendwie geht mein Tracking gerade nicht mehr. Also nicht wundern, wenn ich da aktuell immer noch in Haselton bin. Ich arbeite dran, es wieder in Gang zu bringen.

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Ich bin hier noch ungefähr 8 Fahrstunden von der Grenze nach Alaska weg und 18 Std. von Anchorage. Heute habe ich noch mit jemandem gesprochen, der sagte falls ich in Alaska nicht hoch zur Bearing Sea komme, kann ich in Canada hoch fahren. Die haben gerade zum 150 Geburtstag von Canada eine schöne neue Straße rauf eröffnet.

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Heizkessel auf dem Raddampfer

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Küche mit Speisesaal dahinter

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Der “wilde Westen” lässt grüßen!

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An der Touristeninformation habe ich ein Motorrad mit Beiwagen mit einem französischen Nummernschild entdeckt. Also falls der auch so weit fahren will würde ich nicht tauschen wollen. Auch die Übernachtungen in der Wildnis mit Bären, Wölfe und extrem Moskitos stelle ich mir nicht so prickelnd vor. Es kommt aber noch besser…

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… da stand noch ein deutsches Fahrrad von Manufaktur mit deutschen Satteltaschen von Ortlieb. Im Touristeninformationszentrum habe ich den Typen gleich gesehen, der das Fahrrad hat. Er war voll verbrannt von der Sonne und sah ein bisschen geschafft aus. Ich habe Ihn angesprochen. Es war ein Finne. Ich fragte Ihn wo er gestartet ist und wo er hin will. Er sagte Fairbanks und er will nach Argentinien. Respekt! Da brauch ich mit dem Auto schon ein Jahr! Ich fragte wie lange er dazu rechnet. Er hat mit 2 Jahren kalkuliert. Er war nicht sehr gesprächig. Aber so eine Leistung wird wohl kaum zu überbieten sein.

 

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