Prince George nach Hazelton

Prince George ist mit 76.000 EW eine Metropole für einen Umkreis von sicher 300 km.

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In einem Park in Prince George hat ein lokaler Künstler kleine Gesichter in die Bäume geschnitzt.

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Das Eisenbahn und Holzindustrie Museum in Prince George.

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Eine Bahnstation mit angeschlossener Wohnung für die Bahnwärterfamilie.

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Ein herrschaftlicher Bahnwagon aus vergangenen Zeiten.

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Eine Schneeräumlokomotive

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Kranwagon für die Holzarbeit

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Ich hatte irgendwie noch nicht so recht Vertrauen in meine Reparatur. Gerade vor dem Hintergrund, das ich in Alaska vermutlich noch weniger Hilfe erwarten kann als in Canada. So bin ich zum Handel und habe mir ein paar sehr massive Schlauchschellen gekauft, die ich noch zusätzlich zu den bereits montieren und erprobten kleineren Schlauchschellen montiert habe. So, nun habe ich zumindest ein gutes Gefühl.

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Letzte Nacht hatte ich ziemlich viele Moskitos und ich habe mich recht bald in den Bus verkrochen. In einem Campingladen fand ich einen kleinen Propangas betriebenen Brenner mit Moskito Repellen. Aus Erfahrung kann ich mittlerweile sagen es hilft zu 80% :-)

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Es hat zwischenzeitlich so ausgesehen, als ob die Landschaft flacher würde. Aber wie aus dem Nichts taucht wieder ein Berg um den anderen auf. Die Viehhaltung hier findet vornehmlich auf den ausgedehnten Weiden statt.

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Die Flüsse sind sehr voll, denn es ist Schneeschmelze.

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Ein sehr freundlicher Kanadier hat mich auf seinem Grundstück nahe am Bukley Fluss übernachten lassen. Da kann man es aushalten.

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Essen und Bier ist wie daheim.

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Als ich am Sonntag an die erste Tankstelle kam, war diese leider geschlossen. An der nächsten gab es keinen Diesel und an der 3. Tankstelle gab es zwar Diesel aber für das Auffüllen meines Wassertanks war kein Schlauch da. Kurzerhand fuhr ich los und kaufte einen Schlauch. Als ich zurück war um Wasser einzufüllen, kam ein größeres Gefährt zur Tankstelle und ich traute meinen Augen nicht Sie hatten Freisinger Nummernschilder. Auch Sie bemerkten beine Dachauer Nummern schnell und so gab es ein Riesen Hallo. Es waren Conny und Peter. Sie sind in Halifax vor 2 Monaten gestartet und wollen genau wie ich ganz in den Norden und dann ganz in den Süden. Sie sagten ich sei der Erste den Sie treffen der den ganzen Weg machen will. Es kam sogar noch besser, denn Peter war in München bei der Berufsfeuerwehr und hatte vor 25 Jahren in dem gleichem Projekt der Handwerkskammer zu tun mit Brasilianern. Sie haben dadurch Bekannte in Joinville, die Sie auch am Ende der Reise besuchen wollen. Genau wie ich. Das ist wirklich ein seltener Zufall! So spontan wie wir uns getroffen haben haben wir uns auch wieder verabschiedet mit der großen Hoffnung das wir uns sicher auf dem Weg noch mehrmals begegnen würden. Ich wünsche den Beiden auf Ihrer Reise viel Glück und das alles so kommen soll wie Sie sich das wünschen.

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Ortschaft Hazelton auf dem 16 Hwy.

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Neben Hazelton ist die “First Nation People” Reservation `KZANL1130782

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Eine freundliche Indianerin hat mir mit einem deutschsprachigem Wiedergabegerät eine Führung in Deutsch gegeben. Sie sagte, das Schamanen eine hohe Stellung gehabt haben früher. Ich fragte Sie ob es heute noch Schamanen gibt? Da meinte Sie ja, aber Sie kennt keinen. Im Dorf fragte ich noch mehrmals nach Schamanen. Auf der Straße kamen mir 2 mal betrunkene Indianer entgegen. Einer bat mich Ihn zur Hauptstraßenkreuzung zu fahren, was ich auch tat. Er sagte, er sehe keinen rechten Sinn mehr im Leben, alles hat sich so verändert. Er will sich nur noch mehr betrinken. Ich bin sehr traurig mit an zu sehen, was die “Zivilisation” mit diesen großartigen Menschen, die seit über 8000 Jahren hier gewohnt haben gemacht hat.

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Die “Zivilisation” wurde auch sozusagen als Museum erhalten, gleich neben dem Indianerreserve. Es sind viele alte Häuser der ehemaligen Siedler erhalten und auch ein Raddampfer.

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Heute war ich auf einem Campingplatz 10 km nördlich der Kreuzung Hwy16 mit dem Hwy37.

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Kartoffeln mit grünem Spargel und Sauce Hollandes.

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Gerade bin ich in Stewart und fahr heute Nachmittag nach Hyder in Alaska. Leider geht der Weg nicht weiter somit muß ich zurück nach Canada und den Hwy37 weiter in den Norden. Es wird schon noch ein paar Tage dauern bis ich endgültig in Alaska bin.

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