Dolores Hildago bis Xilitla

L1170638

Dolores Hildago. Von Guanajuato nach Dolores Hildago waren es nur etwa 60 km. Als ich dort ankam war gerade die Innenstadt gesperrt, weil ein Umzug stattfand. Martin sagte mir, das heute ein Feiertag ist in Mexico. Viele Kindergruppen mit Sportvereinen marschierten mit. Die Musikgruppen spielten meist grottenschlecht. Die Straßen waren voller Konfetti. In Dolores Hildago wurde die Unabhängikeit vom Staat Qeretaro erkämpft. Ich besichtigte zwei Museen und ging gemütlich essen. Da ich immer noch auf 2000m Höhe bin, sind die Tage so bei ca. 18 bis 22 Grad und die Nächte bei ungefähr 10 Grad. Somit habe ich meine langen Hosen heraus gezogen. In einer Seitenstraße habe ich gut übernachtet.

DSC_9749

L1170611

L1170599

DSC_9756

DSC_9760

San Miguel de Allende. Die Fahrt von Dolores Hidalgo nach San Miguel de Allende waren nur ca. 40 km. Auf dem Weg waren einige Keramikhersteller und Antiquitätenhändler, wo ich sicher bei 5-6 angehalten habe. San Miguel de Allende ist wieder eine sehr schöne historische Stadt, die leider kaum Parkplätze in der Innenstadt hat. Somit fuhr ich einige Zeit herum bis ich einen Parkplatz fand. Dieser war so eng, das ich das Motorrad vor mir fast umwarf, und sich der Alarm auslöste, und am Auto hinter mir bohrte sich meine Anhängekupplung in dessen Nummernschild. San Miguel hat eine schöne Kathedrale, viele Geschäfte und Restaurants. Ich habe hier wieder englischsprachige Touristen gesehen. Erst wurde mir gesagt, das um den Kathedralenplatz heute Abend ein Konzert stattfindet. Als ich jedoch an den Absperrungen fragte, wurde mir gesagt, das heute hier ein Film gedreht wird. Abends ging ich erst wieder zum Auto um wie üblich in einer Seitenstraße zu übernachten.

L1170593

L1170626

L1170632

L1170650

L1170671

L1170677

DSC_9785

DSC_9788DSC_9838

DSC_9784

DSC_9785

Santiago de Queretaro. Ich fuhr ohne Frühstück in San Miguel de Allende los. Am Ortsausgang hielt ich an einem Cafe um zu frühstücken und wegen Wlan. Es waren wieder nur so 50 – 60 km nach Santiago de Queretaro. Wobei ich die letzten 15 km im Stau verbrachte. Auch hier ist die historische Innenstadt voll geparkt. Ich kreuzte durch die Gassen und fand erst nach einiger Zeit einen Parkplatz. Zufällig kam ich an der Universität vorbei die ich gleich besichtigte. Die schönen alten Kolonialgebäude sind meist gepflegt. In einer Kirche war eine große mexikanische Flagge im Altar. Das müsste man sich mal in Deutschland vorstellen.

Tequisquiapan. Von Queretaro waren es nun noch mal 60 km nach Tequisquiapan. In diesem schönem beschaulichem Städtchen fand ich einen Parkplatz nur 200 m vom Stadtplatz entfernt. Es hat nette Läden und Restaurantes um den Stadtplatz und ich ging 2 Std. spazieren. Heute ist hier Fiesta de la Musika. Es waren nur wenige Besucher und die Bands spielten kostenlos am Stadtplatz. Abends um 21 Uhr hatte es nur noch 11 Grad. Und nachts soll die Temperatur nur noch 2 Grad haben. So schnell kann es gehen, von der Wärme in die Kälte.

DSC_9748

L1170710

L1170706

L1170717

DSC_9843

Xilitla. Heute Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen. War bis 3 Uhr wach. Um 7 Uhr bin ich aufgestanden und habe gefrühstückt um 8 Uhr bin ich los gefahren. Die 25 km nach Bernal gingen gut zu fahren. Es ist ein sehr gepflegtes Dorf mit eigenem Charme. Es scheint fast so, als ob es hier sogar einen eigenen Baustil gibt. Die Bordüren an den Häusern sind wunderschön aufgemalt und es gibt sogar eine Burg. Nach einem morgendlichem Spaziergang fuhr ich weiter Richtung Jalpan. Dort ging ich Mittagessen. Die wiederum schöne Stadt hat eine Mission und war recht gepflegt. Dann ging es auf kurvenreichen Straßen weiter nach Xilitla. Die insgesamt 240 km habe ich in 6 Std. gefahren. Xilitla ist ein ärmlicheres Bergdorf. Obwohl es gar nicht mal so hoch liegt ist es recht kühl. Ich fand sogar einen Campingplatz der Duschen mit warmen Wasser versprochen hatte. Ich ging gleich duschen, bevor die Sonne unterging und es kälter wird. Die Duschen waren im Freien und sie waren kalt. Ich kochte mir noch zu Abend und machte Fotobuch.

L1170736

L1170740

L1170749

DSC_9868

DSC_9901

DSC_9892

Tamazula und Guanajuato

L1170488

Barra de Navidad. Es ist ein kleiner Ort, der zu einer schmalen Sackgasse wird, denn das Meer auf beiden Seiten umgibt. Der Strand war sehr abschüssig und sehr sehr klein. Doch es gab 2 Verkaufsstände. Ich kaufte mir 6 Austern und einen Coco Loco. Nachmittag fuhr ich in die Nachbarortschaft um mir meine Telfonkarte mit Datenvolumen aufladen zu lassen. Ich kam auch an einer Autowerkstatt vorbei, denn an meiner Außendusche ist eine der drei Schrauben die diese mit dem Auto verbinden abgerissen. Der Mechaniker war sehr freundlich und baute das Teil aus. Er wollte eine neue Schraube anschweissen, da probierte ich ob die abgerissene Schraube ohne Mutter nicht reichen würde und es ging auch so. Er wollte nix verlangen, aber ich gab Ihm 1,-€. In diesem Ort war der Strand auch schöner und somit verbrachte ich den Rest des Tages mit lesen im Sonnenuntergang. Zum Abendessen fand ich ein nettes Restaurant und dann blieb ich wieder am Straßenrand unter einer Laterne über Nacht.

Gegenüber hat es eine Bäckerei ohne Laden der Bäcker sagte, das er ab 5 Uhr frische Ware hat.

L1170487

L1170478

L1170483

L1170491

Tamazula de Gordiano. In der Früh hab ich mir 2 Semmeln für mein Frühstück geholt und brach früh auf. Manzanillo ist eine touristische Hafenstadt. Es liegt idyllisch zwischen Hügeln. In Cohima ging ich Mittagessen. Der mit Palmen und Bäumen bepflanzte Stadtplatz hatte Restaurantes herum und eine Catedrale. In einem Hotel fragte ich, ob der Vulkan gerade aktiv sei. Da wurde mir gesagt, das er 2005 das letzte Mal Lava gespuckt hätte aber seit dem nur ein bisschen raucht. Leider ist der Vulkan nur am Morgen zu sehen und tagsüber ist er im Dunst. Dann fuhr ich weiter nach Nordost. Gegen 18 Uhr kam ich in Tamazula an. Der Ort hat keinen Tourismus aber wiederum einen schönen Stadtplatz mit netten Wirtschaften. Ich ging was Essen und Lesen.

Wie üblich übernachtete ich in einer Seitenstraße. Die Nacht ist ein bisschen kühler zu erwarten, weil der Ort auf 1200m Höhe liegt.

L1170508

L1170511

DSC_9674

DSC_9645

DSC_9649

DSC_9671

L1170516

DSC_9675

Guanajuato. Heute hatte ich einen weiten Weg. Um 8:30 Uhr fuhr ich in Tamazula ab. Um ca. 13 Uhr machte ich Mittag in La Piedad. Der Ort gefiel mir recht gut. Nach der entspannten Malzeit und einem kleinem Spaziergang fuhr ich weiter nach Guanajuato. Die Stadt ist das reinste Verkehrschaos. Es gibt aufgrund der kleinen Gassen keine Parkplätze in der Stadt Somit musste ich mir etwas außerhalb einen Stellplatz suchen.

Ich hatte somit ca. 30 – 40 min. Fußmarsch in die Innenstadt. Ich ging dort noch Abendessen und wanderte anschließend zurück zu meinem Nachtplatz.

DSC_9672

L1170513

NMS_9697

L1170582

NMS_9696

Guanajuato. Nach dem Frühstück ging ich wieder in die Stadt. Es ist Sonntag und in fast allen Kirchen ist genau zu der Zeit als ich vorbei kam Messe. In der Basilica wohnte ich dem Gottesdienst eine halbe Stunde bei. Der Tourismus beschränkt sich hier fast ausschließlich auf Mexicaner selbst. Dafür aber um so mehr. Die Stadt ist voll mit Menschen. Es gibt Musikanten an jeder Ecke, Pantomimen, Essenstände, Markstände, die Stadt ist voller Leben. Die Stadt ist sehr hügelig und es gibt jede Menge antike Tunnel welche durch die Stadt führen. Meist wurde nur mit Feldsteinen gebaut. Da es so viel schöne Geschäfte mit regionalen Produkten gab, habe ich schon ein paar Weihnachtseinkäufe getätigt. In einer Bäckerei habe ich mir noch 2 Semmeln für das Frühstück morgens gekauft und an einem Gemüsestand noch ein bisschen Obst. Abends bin ich wieder die halbe Stunde zum Auto zurück marschiert und mache noch ein bisschen Fotobuch.

DSC_9682

DSC_9683

DSC_9694

DSC_9703

DSC_9721

DSC_9722

L1170577

Sayulita, Porto Vallarta nach Barra de Navidad

L1170393

Sayurita. Es ging weiter am Meer entlang und bei heißen 32 Grad fuhr ich die 110 km an sehr üppiger Vegetation vorbei. Teilweise wuchsen die Pflanzen über der Straße zusammen, so das ich durch einen schattigen grünen Tunnel fuhr. Sayurita ist auf meiner Karte gar nicht eingezeichnet. Martin hat es mir empfohlen. Und was soll ich sagen, es ist super. Ein kleines Surferdorf voll mit Touristen, kleinen Restaurantes, Bars, Surfschulen und und und. Es sind vor allem junge Leute hier und es hat einen Touch alternaives. Ich stürzte mich gleich ins Getümmel und ging am Strand Essen. Einen Nachtplatz fand ich auf einem bewachten, geschlossenem Parkplatz für 5,- € die Nacht.

L1170415

L1170414

L1170416

L1170419

Sayulita. Um 7:15 Uhr klingelte heute der Wecker. Martin hat mich angewiesen zur Insel Marietas zu fahren. Gestern habe ich an der bereits geschlossenen Bootsstelle auf einem Schild gelesen, das die Abfahrt zu dieser Insel um 9 Uhr ist. Also raus, frühstücken Auto umparken und los zum Bootshäuschen. Dort sagte man mir, das Montags der Naturpark der Insel geschlossen sei. Es ginge erst wieder morgen. Somit war ich ziemlich einer der ersten am Strand. Ich schnappte mir eine schöne Liege und blieb den ganzen Tag am Strand und habe gelesen. Abends bin ich zum Bootshäuschen um ein Ticket für die Bootsfahrt morgen zu kaufen. Es ist eine ganze Tagestour mit schnorcheln etc. Kostet ca. 85,-€. Dann musste ich am Auto noch den Reifen der immer Luft verliert auffüllen, da ich befürchte, wenn er morgen den ganzen Tag steht, das er platt sein könnte. Anschließend ging ich noch Essen und recht müde in den Bus. Diesmal blieb ich einfach am Straßenrand stehen.

L1170425

DSC_9543

L1170435

L1170417

Porto Vallarta. Ich bin heute wieder früh mit dem Wecker aufgestanden und bin in Sayulita um 8:15 Uhr zum Bootstourhäusschen. Wir mussten noch ca. 20 min. zum Hafen fahren um zu unserem Partyboot zu gelangen. Es waren nur ca. 20 Gäste obwohl das Boot 60 Gäste laden könnte. Dafür standen uns 7 Besatzungsmitglieder zur Seite. Ich schnappte mir gleich eine Hängematte und prompt wurde mir das Frühstück darin serviert. Die Islas Marietas waren ein Naturschutzgebiet wo wir anlandeten und am Strand spazieren gingen anschließend noch schnorchelten. Nach dem Mittagessen ging es retour wobei wir noch an einem Strand am Festland ankerten um mit dem schnellen Beiboot Bananaboot zu fahren und die Wasserrutschen am Boot ausprobierten. Es gab jede Menge includierter Drinks, so das es noch recht Lustig wurde. Es war eine finnische Familie mit dabei und Eva die in Kalifornien lebt aber aus Österreich kam. Um halb 5 kamen wir wieder in Sayulita an. Anschließend fuhr ich nach Porto Vallarta. Genau gesagt in den Stadtteil Malecon. Als ich das Auto parkte kam Claudio vorbei. Ein Deutscher, der bereits seit 20 Jahre meist hier lebt. Wir ratschten ein bisschen dann ging ich zur Strandpromenade um zu essen. Ich parke nähe einer viel befahrenen Straße somit bereite ich mich auf eine lautere Nacht vor.

DSC_9553

DSC_9582

DSC_9598

DSC_9629

Porto Vallarta. Zum Frühstück ging ich wo Claudio dies empfohlen hat. In der Kirche hatte es vormittags um 11 Uhr heute am Mittwoch eine Messe, der ich kurz beiwohnte. Dann schaute ich mir noch den Rest vom Malecon an. In Sayulita sind eher die jüngeren, Surfer. Und in Porto Vallarta eher die älteren amerikanischen Touristen. Hier sind auch noch Japaner dazu. Um 13:30 machte ich mich wieder auf den Weg, die Küste entlang.

Barra de Navidad. Der Ort heißt soviel wie „Weihnachten“. Es waren 230 km zu fahren. Die bin ich in vier Stunden gefahren. Das Wetter ist immer noch bei 31 Grad und die ersten 100 km waren immer noch tropische Vegetation. Dann kamen landwirschaftliche Flächen und Weiden. Die Strecke führte mich durch Berge bis 800 m und Meeresspiegel.

Navidad ist recht klein, aber freundlich mit kleinen Hotels.

DSC_9639

L1170450

L1170458

DSC_9632

DSC_9633

L1170455

L1170453

DSC_9642

L1170469

L1170473

DSC_9643