Chichen Itza, Isla Holbox und Martin zu Besuch bei mir in Cancun

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Chichen Itza. Die Nacht in Merida war sehr heiß. Es hat tagsüber wieder 33 – 35 Grad. Nach dem Frühstück im Auto ging ich noch in ein Cafe um wie oft sonntäglich mit Michaela zu skypen. Nach dem Mittag fuhr ich nach Chichen Itza bei der Ortschaft Piste. Die 120 km flogen nur so an mir vorbei und ich kam recht früh an. An einem Hotel am Parkplatz sah ich viele große Wohnmobile stehen, also fragte ich ob ich auch dort stehen könnte. Die freundlich englisch sprechende Dame sagte, das koste 200 Pesos, rund 10,-€. Das überlegte ich mir in einem nahegelegenem Restaurant. Meine neue App I-Overlander erwies sich hierbei als Ideengeber. Ich fand einen wunderschönen einsamen Parkplatz auf dem ich alleine ohne den nahen Straßenlärm kostenlos übernachtete. Ich ließ meine Drohne noch ein bisschen fliegen und genoss den Abend und die sternenklare Nacht.

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Kilil bei Tizimin. Die Maya Stadt Chichen Itza ist einer der beliebtesten Touristenmagneten von Mexico. Die historische Stadt hatte Ihre Hochzeit von in etwa 900 bis 1200 n. Chr. Sie hatte eine Fläche von 30 qkm und etwa 90.000 EW. Gemessen an all den Schildern die mir auf dem Weg schon begegnet sind die zu Ausgrabungsstätten führen, glaube ich das die Mayas und im Norden die Azteken das Land in Ihrer Fläche ähnlich besiedelt haben wie heute. Chichen Itza hat ein Observatorium in dem die Priester die Sterne beobachten konnten und mitunter Ihren berühmten Maya Kalender anfertigten. (Dessen Genauigkeit die Wissenschaftler heute noch vor Rätsel stellt) Es gibt ferner ein Dampfbad um für eventuelle Krankheiten gewappnet zu sein, oder nur zum Spaß. Es gibt einen extrem großen Ballspielplatz mit auf jeder Seite einem Steinring. Nicht nur dort sind die Bauwerke so exakt geplant, das eine perfekte Akustik entstand. Es gibt noch eine Cenoate, ein großes Wasserloch. Und sie sammelten auch das Wasser als Trinkwasser und für die Bewässerung. Es gibt noch die Gruppe der 1000 Säulen sowie diverse Tempel und andere reich verzierte Gebäude.

Die Besichtigung war bei 35 Grad sehr heiß. Am frühem Nachmittag fuhr ich dann nach Valladolid, wo ich schön Essen ging. Spätnachmittag fuhr ich dann noch nach Tizimin und fand meinen Nachplatz an der Cenote Kilil.

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Kikil. Die Nacht ist erst sehr heiß, so dass man keine Zudecke braucht, oder eben nur ein Leinentuch. Aber in der Früh zu kühlt es dann doch ab, so das man sich zudecken will. Noch vor Sonnenaufgang fangen sogar in den Städten verschiedene Vögel an, Ihr Konzert zu veranstalten. Es ist schön zu hören wie die Natur erwacht.

El Cuyo. Von Kikil bin ich nach Peninsula Rio Lagartos, dann nach Las Coloradas, ans Meer, den Golf von Mexico gefahren. Es waren kleine Fischerdörfer mit unzähligen kleinen Booten. Als ich aud dem Dorf fuhr, kam ich in eine Polizeikontrolle. Diesmal wollten die Beamten das ganze Auto sehen. Einer der Beamten kontrollierte Handschuhfach, alle Schränke, Türfächer und sogar meinen Abfall. Der Wind war recht stark, so das man die 35 Grad gar nicht so merkte. Auf dem Weg nach El Cuyo kam ich an einer Salzherstellung vorbei und sah auch vom Auto aus wieder Flamingos. Es ist ein kleiner Landstreifen, das Meer und die Salzfelder bzw. Lagunen voneinander trennt. Es ist nur ein einspuriger kleiner Feld-, bzw. Sandweg der durch die üppige Vegetation führt. Es kam das Vorhersehbare, das ein Militär LKW die eine Spur blockierte. Die Soldaten wiesen mich an in einen kreuzenden Feldweg zu fahren, so das sie Ihr Gefährt nach vorne setzen konnten und wir aneinander vorbei kamen. Was hätten wir wohl gemacht, wenn dieser Feldweg nicht gewesen wäre? In El Cuyo hab ich dann hinter einer Sanddüne, die ein bisschen vom Wind geschützt hat, ein Nachtlager gefunden.

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Isla Holbox. Die Nacht in El Cuyo in der Sand Düne war vom Meeresrauschen hintermalt. Es fing sogar mal stark an zu regnen. In der Früh war der Sand fast überall. Die Fähre zur Insel Holbox geht von der Ortschaft Chiquila aus. Leider geht da keine direkte Straße hin, somit musste ich ein „U“ ausfahren, also ca. 120 km. Am frühem Nachmittag kam ich dort an und hab erst mal Brotzeit gemacht. Ich parkte das Auto in einem bewachtem Parkplatz für eine Nacht und 5,-€.Die Fähre ging um 14:30 Uhr und kostete 7,-€. Auf Holbox ging ich erst mal zu Strand und genoss das angenehme Wasser. Der Sand ist ganz feiner weißer Sand fast ohne Körnung. Das Wasser ist sagenhaft türkis mit nur kleinen Wellen. Es ist wunderschön. Die Insel ist touristisch, aber nicht überlaufen. Im Mai kommen hier große Walhaie an. Das sind Planktonfresser und man kann mit den Tonnenschweren Fischen schwimmen. Ich fand ein schönes Zimmer für knapp 50,-€ für eine Nacht. Abends ging ich Fisch essen und habe noch ein bisschen gelesen. Die Insel erinnert mich an die Insel Caye Caulker in Belize.

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Cancun. Die Nacht in dem Hotel war ungewohnt. Aber dafür war die Dusche um so willkommener. Nach einem ausgiebigem Frühstück machte ich einen Strandspaziergang um zu Mittag in ein Strandlokal zu gehen. Ich genoss die Aussicht und die Farbe des Meeres. Zu Lesen begann ich gerade ein Standardwerk „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd Ru Shin.Um 14:30 Uhr nahm ich die Fähre wieder zurück zum Festland. Dann fuhr ich die 120 km nach Cancun in 2,5 Std. Cancun ist der Touristenort in Mexico. Ich fuhr die Zona de la Hoteleria ab und fand einen Nachplatz an einem der wenigen öffentlichen Stränden.

Cancun. Die Touristenhochburg ist um die Punta Cancun herum. Dort gibt es jede Menge Kunstmärkte, Shoppingmalls, Restaurantes und Discos. Ich ging noch einkaufen, da ich ja heute Abend Besuch bekam. Um 19:15 Uhr kam Martin mit Frau K am Flughafen an. Wir gingen an ein Straßenlokal um zu essen und steuerten dann einen Trailerpark an, wo sich Martin mit Frau K einen Trailer für 2 Nächte nahmen und ich mein Auto davor parkte und im Auto schlief.

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Cancun. Ich brachte meine ganze Küche in den Trailer um Frühstück für alle zu machen. Dann fuhren wir mit einem Kleinbus zum Fährenterminal um zur Isla Mujeres zu fahren.

Die Insel hat 16.000 EW und meist nur Golfcars. Es gibt eine schöne Kneipenpromenade und am Playa del Norte einen wunderschönen Strand mit glasklarem Wasser und türkis farbenem Meer. Wir verbrachten einen wunderschönen relaxten Tag und fuhren abends noch zum Nachtleben in die Zona de la Hoteleria. Wir wollten noch in einen Table Dance, aber die dachten ich sei Americaner und wollten von mir Eintritt, wobei Martin frei war. Das wollten wir nicht akzeptieren somit tranken wir im Trailer noch ein Nachtbierchen.

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Puerto Morelis. Nachdem wir aus dem Trailerpark ausgecheckt haben, sind wir nach Playa del Carmen gefahren und sind die 5th Ave. Das Kneipen und Boutikenviertel abgelaufen. Dann haben wir uns wieder schön einen Liegestuhl am Strand genommen und Martin und Frau K sind schwimmen gegangen und ich habe gelesen. Abends habe ich die Beiden dann zurück nach Cancun zum Flughafen gefahren und bin dann nach Puerto Morelis gefahren um dort eine Straße vom Zocalo und vom Strand entfernt zu übernachten.

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Campeche, Mayas in Uxmal, Flamingos bis Merida

 

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Palenque. Es hat Seltenheitswert und ist ein Genuss auf einem Campingplatz zu sein. Es ist sicher, es gibt Toiletten, ein Restaurant und Wlan. Deshalb habe ich heute den ganzen Tag gefaulenzt, bin in den Ort gefahren um Gemüse, Obst und Brot zu kaufen, habe gekocht und viel gelesen. Neben mir nächtigen 3 Autos aus Argentinien. Sie haben sich erst unterwegs getroffen. Mit denen ich gesprochen habe fand ich heraus das Sie bereits 13 Monate unterwegs waren und das Sie keine Problem in Nicaragua, Honduras und El Salvador hatten. Sie benützen auch einen App namens „I-Overlander“. Dort sind oft sichere Nachtplätze zu finden. Ich habe mir dieses App auch runter geladen. Es war auch interessant zu erfahren wie Sie um das „Darien Gap“ gekommen sind.

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Campeche. Die 340 km von Palenque nach Campeche gingen recht flott. Ich kam vom Bundesland Chiapas über Tabasco ins Bundesland Campeche. Die Strecke verlief auf flachem Gelände mit meist schnurgeraden Straßen. Die Landschaft wurde von landwirschaftlicher Viehhaltung und ausgedehnten Weiden geprägt, auf denen durchaus Rinder und Pferde sich eine Wiese teilten. Da ich nun nur noch auf einer Höhe von 10 bis 30 m.ü.M. bin ist es mit guten 30 Grad wieder ziemlich warm geworden. Campeche hat eine schöne Altstadt mit einer Stadtmauer und ein Fort. Die Fahrt kreuzte das Land wieder und nun bin ich am Golf von Mexico. Abends flanierte ich noch ein bisschen durch die Altstadt und suchte mir wie jeden Abend einen Nachtplatz vor einem Einkaufsmarkt.

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Uxmal. Vormittag schaute ich erst mal ausgiebig die 220.000 EW Stadt Campeche mit Ihrem schönem historischem Altstadtkern an. Die meist sehr gut erhaltenen Stadtmauer mit Ihren Verteidigungserkern erinnert an ein Fort. In einem Comedor ging ich günstig Mittag Essen und dann ging es ins 140km weit gelegene Uxmal. Die Straßen waren in flachem Gelände meist schnurgerade und gut und schnell zu fahren. Leider überfuhr ich dabei meine erste Schlange auf der Reise. Es ist ein bisschen schwieriger auszuweichen, weil eine Schlange viel länger ist als ein Eichhörnchen. Das Ziel von Uxmal sind die Pyramiden. Die wieder mal sehr beeindruckend gewesen sind. Als ich Abends auf dem Parkplatz geduscht habe und meine Aussenküche aufgebaut und zu kochen begonnen habe, kam ein Auto mit einem Mitarbeiter des Pyramidenparks. Da dachte ich: Oh, jeh, jetzt muss ich hier wohl weg. Der Mann hielt seinen Wagen neben meinem, stieg aus und sagte: Prost mit Deinem Bier! Wo sind die Weisswürste? Mir verschlug es die Sprache. Dann fragte er mit seinem ausgezeichnetem Deutsch: Kommen Sie aus Dachau? Da sagte ich: Ja! Kennen Sie Dachau? Da sagte er: Ja, ich habe 2 Jahre in Karlsfeld bei der MAN gearbeitet. Also sooo klein ist die Welt! Michael gab mir noch seine Visitenkarte und meinte: Wenn ich irgendwo in Mexico Schwierigkeiten hätte, dann solle ich Ihn anrufen. Später kam noch ein anderer Mitarbeiter und meinte ich könnte hier nicht übernachten, ich solle an den Parkplatz weiter unten hin fahren, das würde jedoch 131 Pesos, 6,50 € kosten. Nun ich fand nur einen abgesprerrten Parkplatz mit einer Kette davor, die ich kurzerhand abhängte, rein fuhr und hinter mir wieder zu hängte, mal sehen, ob der Mann diesen Parkplatz gemeint hat, oder ob ich noch mal umparken muss.

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Celestun. Am morgen bin ich über eine Wiese gegangen, da kam ein Meter vor mir aus einem kleinem Gebüsch ein ca. 80 cm lange Riesenechse raus gesaust. Ich weiss nicht wer sich mehr erschrocken hat, ich oder die Echse. Die Fahrt nach Celestun ging über Dörfer auf dem flachem Land, schnurgeraden engen Straßen auf denen ich immer wieder Motorradtaxis überholen musste. Celestun liegt wieder am Meer an einer Lagune. Hier hat es Flamingos. Die Flamingos bekommen Ihre schöne rosarote Farbe durch die roten Algen in der Lagune. Abends um 16 Uhr fragte mich ein Mann, ob ich mit einer Grupper raus zu den Flamingos fahren will. Für 400 Pesos (20,-€) fur ich mit. Leider kamen wir nicht sehr nahe an die Tiere ran. Am Zocalo ging ich noch Abendessen und parkte dann bei einem anderem Bootsanlegesteg auf dem Parkpatz.

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Celestun. In der Früh, als ich noch beim Frühstück saß, kam ein Pärchen aus Grafing an den Bus und fragte mich, ob wir uns ein Boot teilen wollen um die Flamingos zu sehen. Da ich mit der Tour gestern nicht zufrieden war fuhr ich mit. Diesmal kamen wir viel näher an die wunderschönen stolzen Tiere heran. Es war eine sehr idyllische Fahrt, die auch durch den Mangrovenwald führte und wir zu einer glasklaren Süßwasserquelle kamen. Die Fahrt nach Merida waren nur etwa 90 km und gingen in flotten 1,5 Std. Merida ist Hauptstadt von Yucatan und ist eine Kolonialstadt mit ca. 750.000 EW. Nach dem Stadtplatz besuchte ich noch ein Museum und flanierte ein bisschen durch die Stadt.

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Merida, Hauptstadt von Yucatan

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San Cristobal, Aguas Azul und Palenque

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San Cristobal de las Casas. Die Stadt mit Ihren 120.000EW ist zu Recht das touristische Zentrum Chiapas. Ich ging ausgiebig frühstücken um nach einem Besuch auf dem Markt und einer kleineren Erundungstour durch die Stadt wieder zum Abendessen bei schöner Live Musik zu gehen. Als ich um 21 Uhr zu meinem Auto kam stellte ich fest, das der Kulturtreff vor dessen Türe ich parkte am heutigem Freitag voll mit Besuchern war.

Die nächsten 3 Stunden wurde mein Auto ständig gewackelt weil sich Leute dagegen gelehnt haben. Aber so um Mitternacht wurde es ruhig und ich schlief gut. Bis ich um 2:20 Uhr aufwachte, weil das Auto wieder gewackelt wurde. Diesmal von 2 französischen, angetrunkenen Hippimädchen. Wobei doch eine glatt vermutlich über die Räuberleiter der anderen auf das Dach von meinem Bus stieg. Sie rufte jemandem um den Kulturtreff wieder auf zu machen. Da schnappte ich mir meine Taschelampe und sprang aus dem Auto. Ich schrie die beiden Mädchen an. Die eine auf dem Auto meinte Sie habe doch gar nichts gemacht. Ich verlangte das sie SOFORT von meinem Bus stieg.

Nun dies war nicht die ruhigste Nacht und ich beschloss mich morgen woanders hin zu stellen.

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San Cristobal de las Casas. Heute machte ich eine kleine Erkundungsfahrt nach San Juan Chamula. Dies ist ein indigenes Dorf nur etwa 8 km nördlich. Dort hat es eine Kirche die den christlichen mit dem indogenem Glauben verbindet. Leider war in der Kirche das fotografieren verboten. Aber es waren sehr viele Leute drin. Die meisten von Ihnen hatten Kerzen dabei und stellten diese auf dem Boden auf und beteten davor. Es war fast surreal. Die Kirchen war teilweise mit Heu ausgelegt und hatte große Stoffbahnen im Gewölbe. Die Seiten der Kirche waren ausgestaltet mit Holzkästen in denen sie Heiligenfiguren zur Schau stellten. Davor standen Tische mit hunderten von Kerzen. Die indogenen Mexicaner kamen mit Ihrer volkstümlichen Kleidung. Die Frauen und Männer mit meist schwarzen Schaftspelzen. Nachmittag fröhnte ich wieder den kulinarischen Genüssen und ging wieder ausgiebig essen.

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Cascadas Agua Azul. Die Straße nach Palenque sollte nach Aussagen der Österreicher die ich getroffen habe gesperrt sein. Im Touristeninformationsbüro hat mir die nette Frau mitgeteilt, ich sollte mich bei der Polizei erkundigen. Da ich nichts näheres in Erfahrung bringen konnte, dachte ich fahr mal los und schau selber nach. Nach ca. 35 km hat mich ein Taxifahrer angehalten und gesagt, das es auf dieser Strecke nicht weiter geht. Es kam gerade ein Kleinbus vorbei und der Taxler meinte ich solle Ihm nach fahren, er würde mir den Abzweig deuten. Nach ca. 10 km retour deutete der Kleinbusfahrer mir den Abzweig und ich für über kleine Dörfer mit traditionell gekleideten Leuten. Es ging über den Ort Chanal, Altsamirano nach Occosingo. Dort war ein Pferderennen, an dem ich stoppte und bei einem Bierchen zuschaute. Dann ging es noch vorbei an einem Wasserfall und wunderschöner Berglandschaft. Die knapp 200 km Strecke bis nach Cascadas Agua Azul habe ich in gut 6 Stunden gefahren. Ich muss sagen bis jetzt gefällt mich Chiapas hervorragend. In Agua Azul musste ich 30 Pesos 1,5 € Eintritt bezahlen, und es wurde mir erlaubt zu campen. Ich kochte noch schön zu Abend und genoss die warmen Themperaturen auf nur noch gut 300m Höhe.

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Palenque. Dem Rauschen letzter Nacht nach zu beurteilen erwartet mich heute ein etwas größerer Wasserfall. Tatsächlich verschlug es mir bei dem Anblick der hunderten von großen und kleineren Wasserfälle, die „Cascadas de Agua Azul“, fast die Sprache. Man kann es fast mit „Foz die Iguazu“ in Brasilien vergleichen. Die terassierten Wasserfälle waren wunderschön und ich verbrachte ein paar Stunden um diese abzugehen. Nach einer Brotzeit in meinem Auto fuhr ich weiter nach Palenque. Dies ist die viert größte Majastätte. Die Hochzeit dieser Kultur war von etwa 400 n.Chr an. Es sind nur 2 % von Palenque überhaut erst ausgegraben. Es soll eine Stadt mit über 40.000 EW gewesen sein und wie von den Mayas ja hinlänglich bekannt mit einer überragenden Kultur und überragendem Wissen.

So viele hochkarätige Eindrücke an einem Tag das war schon super. Abend steuerte ich einen Campingplatz an. Der kostete 2,-€ und hatte sogar WLAN. Dem Tourismus sei Dank.

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